von Henning Köhler

 

(die Vorträge sind in zeitlich umgekehrter Reihenfolge aufgeführt)

2017

01. - 03. Dezember 2017 in Linz

Fortbildung zum/zur Pädagogischen BeraterIn

Modul 3

Veranstalter: Joseph Badegruber, Bildungshaus Breitenstein

Am Breitenstein 9 - 11, 4202 Kirchschlag bei Linz

Tel: +43 (0)7215 - 38106 Mail: office@breitenstein.or.at

21. - 22. November 2017 in Augsburg

Vortrag und Seminar

Veranstalter: Rudolf-Steiner-Schule Augsburg, Schäfflerbachstraße 26,
86153 Augsburg Tel.: 0821.79084-0, E-Mail: info(at)r-s-schule.de

10. - 12. November 2017 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik Köln im Freien Bildungswerk Rheinland

www.waldorfseminar-koeln.de

Tel.: 0049 . (0) 221 .  94 14 930

03. - 05. November 2017 in Cuxhaven

Vortrag und Seminar

Veranstalter: Freie Waldorfschule Cuxhaven, haupt@waldorfschule-cuxhaven.de

 

 

26. - 29. Oktober 2017 in Linz

Fortbildung zum/zur Pädagogischen BeraterIn

Modul 2

Veranstalter: Joseph Badegruber, Bildungshaus Breitenstein

Am Breitenstein 9 - 11, 4202 Kirchschlag bei Linz

Tel: +43 (0)7215 - 38106 Mail: office@breitenstein.or.at

14. - 15. Oktober 2017 in Verona

Seminar Biographiearbeit

Veranstalter: Associazione Arte dell 'io e Umanitá

29. September bis 01. Oktober 2017 in Linz

Fortbildung zum/zur Pädagogischen BeraterIn

Modul 1

Veranstalter: Joseph Badegruber, Bildungshaus Breitenstein

Am Breitenstein 9 - 11, 4202 Kirchschlag bei Linz

Tel: +43 (0)7215 - 38106 Mail: office@breitenstein.or.at

22. - 24. September 2017 in Rom

Zusatzausbildung für pädagogische Fachkräfte

Veranstalter: Frau Mariella Misurale, mariella.misurale@gmail.com

15. - 17. September 2017 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik Köln im Freien Bildungswerk Rheinland

www.waldorfseminar-koeln.de

Tel.: 0049 . (0) 221 .  94 14 930

16. - 19. Juli 2017 in Verona

Ausbildung zur/zum SozialberaterIn und HeilpädagoIn

Veranstalter: Gruppo di Studio Ricerca Medico-Pedagogica

12.07.2017    Klinik Öschelbronn

Vortragsreihe Öschelbronner Gespräche 2017

Über die Unantastbarkeit des Eigenwillens der Kinder

Pädagogik jenseits von Zwang und Gewalt. / Menschenkundliche Gesichtspunkte zur Willensentfaltung in den Kindheits- und Jugendjahren. / Fehler beim Umgang mit Trotz und Aufsässigkeit.

Den kindlichen Eigenwillen zu achten, hat nichts mit bequemem Laisser-Faire zu tun. In der modernen Erziehungswissenschaft wie auch in der Resilienzforschung ist viel davon die Rede, wie persönlichkeitsstärkend und gesundheitsfördernd „Selbstwirksamkeitserfahrungen“ sind. Rudolf Steiner mahnte, die Freiheit des Kindes sei heilig, und zwar von Anfang an. Die Kinder mit sicherer Hand zu führen, ohne ihren Willen zu missachten oder gar zu brechen – das wäre „Erziehungskunst“. Wie kommen wir dem näher?

23. - 25 Juni 2017 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik Köln im Freien Bildungswerk Rheinland

www.waldorfseminar-koeln.de

Tel.: 0049 . (0) 221 .  94 14 930

19. - 21. Mai 2017 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik Köln im Freien Bildungswerk Rheinland

www.waldorfseminar-koeln.de

Tel.: 0049 . (0) 221 .  94 14 930

12. Mai 2017 in Braunschweig

Vortrag

Veranstalter: Buchhandlung Graff GmbH, Sack 15, 38100 Braunschweig

Kontakt: infos@graff.de

05. - 07. Mai 2017 in Rom

Zusatzausbildung für pädagogische Fachkräfte

Veranstalter: Frau Mariella Misurale, mariella.misurale@gmail.com

17. - 22. April 2017 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik Köln im Freien Bildungswerk Rheinland

www.waldorfseminar-koeln.de

Tel.: 0049 . (0) 221 .  94 14 930

08. - 09. April 2017 in Florenz

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte

Veranstalter: Studio Triarte, Fabio Alessandri

fabio.alessandri@yahoo.it

31. März 2017 in Karlsruhe

Vortrag

Wenn Kinder nicht ins Schema passen …

Eine Ermutigung für Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen, sich dem Normierungszwang kreativ zu widersetzen.

Kinder, die aus dem Rahmen fallen, sind vielleicht unsere wichtigsten pädagogischen Lehrmeister … wenn wir uns abgewöhnen, ihre „Auffälligkeiten“ als etwas Unerwünschtes zu betrachten. Oft lösen sie bei den Erwachsenen einen Förderaktionismus aus, der auf Normanpassung abzielt und deshalb gewiss zu nichts Gutem führt. Heute sollen Kinder vor allem funktionieren. Das kann aber weder ein pädagogisches noch ein therapeutisches Leitbild sein. Es ist Zeit, umzudenken.

Veranstalter: Podium 3 Karlsruhe

25. - 26. März 2017 in Verona

Ausbildung zur/zum SozialberaterIn und HeilpädagoIn

Veranstalter: Gruppo di Studio Ricerca Medico-Pedagogica

17. - 19. März 2017 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik Köln im Freien Bildungswerk Rheinland

www.waldorfseminar-koeln.de

Tel.: 0049 . (0) 221 .  94 14 930

04. und 05. März in Verona

Seminar Biographiearbeit

Veranstalter: Associazione Arte dell 'io e Umanitá

 

 

17. - 19. Februar 2017 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik Köln im Freien Bildungswerk Rheinland

www.waldorfseminar-koeln.de

Tel.: 0049 . (0) 221 .  94 14 930

10. - 12. Februar 2017 in Rom

Zusatzausbildung für pädagogische Fachkräfte

Veranstalter: Frau Mariella Misurale, mariella.misurale@gmail.com

 

 

03. und 04. Februar 2017 Osnarbrück

Vortrag und Seminar

Veranstalter: CSA Hof Pente GbR, Dr. Tobias Hartkemeyer, Osnabrücker Straße 73, 49565 Bramsche

Tel.: +49 (0) 5407 85 85 23

26. - 28. Januar 2017 in Nürnberg

Vortrag und Seminar

Veranstalter: Karl-König-Schule Nürnberg

20. - 21. Januar 2017 in Mannheim

Vortrag und Seminar

Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik e.V Mannheim, Zielstraße 26  68169 Mannheim, Telefon 06 21) 3 09 87-22  Fax (06 21) 3 09 87-28
Email: info@waldorferzieherseminar-ma.de
Internet: www.waldorferzieherseminar-ma.de

13. - 15. Januar 2017 in Rom

Zusatzausbildung für pädagogische Fachkräfte

Veranstalter: Frau Mariella Misurale, mariella.misurale@gmail.com

 

 

 

2016

24. bis 27. November 2016 in Linz

Fortbildung: Pädagogischer Berater

Veranstalter: Joseph Badegruber

18. - 20. November 2016 in Ruettihubelbad

Inklusion – ein unpassendes Wort für eine große Vision

In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist festgeschrieben, alle Menschen seien „gleich an Rechten und Würde geboren“. Was soll das heißen? Es heißt, jeder Mensch sei schon als Säugling ein vollwertiges Rechtssubjekt und als solches im Besitz der ominösen „Würde“, welche unter keinen Umständen angetastet werden dürfe. Unter streng naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten ist das Unsinn. Trotzdem wurde später durch die UN-Kinderrechtskonvention noch einmal ausdrücklich bestätigt: Es gibt keine Relativierung der Menschenrechte mit dem Argument, neugeborene Kinder seien noch nicht im vollgültigen Sinne als geistig-seelische Subjekte zu betrachten. Sie sind es! Bald darauf folgte die UN-Behindertenrechtskonvention. Ein weiterer Paukenschlag, der klarstellt, dass es keinen Grad von körperlicher, seelischer oder geistiger Behinderung gibt, der den Subjektstatus im menschrechtsethischen Sinne einschränkt. Nun liegt die Unvereinbarkeit mit den naturwissenschaftlichen Positionen, die sich im 20. Jahrhundert dominant herausgebildet haben, offen zutage. „Inklusion“ ist also nicht zuletzt eine Erkenntnisherausforderung. Geht man hier von antiquierten „metaphysischen“ Prämissen aus? Oder lassen sich diese Prämissen eben doch schlüssig begründen? Das sind keine abgehobenen Fragen! Man muss sich mit ihnen befassen. Ausgehend von dieser Ebene werden wir uns im zweiten Schritt dem Thema innere Haltungen zuwenden (welche Seelenentwicklung muss der Pädagoge durchlaufen, um „Inklusions-Kompetenz“ zu erlangen), dann, im dritten Schritt, tauschen wir uns darüber aus, welche handfesten Hindernisse dem Bemühen um Inklusion im Wege stehen und was lebenspraktisch möglich ist, um sie im Rahmen der leider sehr begrenzten Möglichkeiten schrittweise zu überwinden – auf die Vision konsequent gelebter pädagogischer Inklusion zu.

04. bis 06. November 2016 in Verona

Ausbildung: Heilpädagogik

29. Oktober 2016 in Zürich

Eltern wehrt Euch! - Die grosse Elternbeschuldigungslitanei, ihre Verlogenheit und ihre Folgen.

Elternsein wird in der öffentlichen Diskussion zunehmend reduziert auf Windeln, Herd und Nasenputzen. Damit wird suggeriert, Bildung und Sozialisierung könne nur ausserhalb der Familie stattfinden und sollte so früh wie möglich beginnen.

Werden Eltern tatsächlich überflüssig? Oder dienen sie womöglich als Sündenböcke und Generalargument für eine langsame Verstaatlichung der Erziehung auch kleinster Kinder?

Niemand hat eine so bedingungslose Beziehung zum Kind wie die Eltern. Niemandem vertraut das Kind so unerschütterlich wie seinen Eltern.

Veranstalter: Freier Pädagogischer Arbeitskreis FPA, Postfach 801, CH - 6301 Zug

Telefon (+41) 041 710 09 49, Email info(at)arbeitskreis.ch

21. bis 23. Oktober 2016 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

 

 

10. - 14. Oktober 2016 Trubschachen

Im Rahmen der Studienwoche des FPV Bern vom zum Thema:

Bildung ist mehr

Vortrag

10.10.2016  8.45 Uhr Ich bewege mich

Gesichtspunkte zum Thema Selbstbildung. Oder: Die tragische Verwechslung von Pädagogik mit methodisierter Fremdbestimmung.

Vortrag

11.10.2016 8.45 Uhr Autonomie und soziales Lernen

Warum der Gedanke, die Freiheit des Kindes sei zu begrenzen, damit es auch gemeinschaftsfähig werde, falsch ist. (Entwicklungspsychologische Betrachtungen über den Zusammenhang zwischen Autonomie und Sozialkompetenz.)

 

Nachmittagskurs (durchgehend)

Pädagogik als vertrauensbildende Entwicklungsbegleitung

Die wichtigsten seelischen "Ressourcen", um das Leben zu meistern, sind Daseinsvertrauen, Sozialvertrauen, Gestaltungsvertrauen und Zukunftsvertrauen. Daran haben sich auch Schulen zu orientieren. Sonst ziehen wir Kinder heran, die vielleicht gut angepasst und leistungswillig sind, aber außerstande, schwierige Lebenslagen zu meistern - oder anderen Menschen in schwierigen Lebenslagen beizustehen. Der freie, zuversichtliche Geist wird lebenslang wissensdurstig und lernfähig sein. Das Gefühl von Freiheit und Zuversicht entsteht in den Entwicklungsjahren. Was diesbezüglich versäumt wird, ist schwer nachzuholen. (Impulsreferate und Gespräch.)

08. - 09. Oktober 2016 in Verona
Seminar im Rahmen einer Biographieausbildung

26. - 28. September 2016  in Graz
Karl Schubert Schule

22. bis 25. September 2016 in Linz

Fortbildung: Pädagogischer Berater

Veranstalter: Joseph Badegruber

16. bis 18. September 2016 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

14.Juli 2016, Freie Waldorfschule Isartal in Geretsried

Die Zukunft des Kindes ist unantastbar

Über den grundlegenden Unterschied zwischen freiheitlicher und manipulativer Pädagogik. Eine erziehungsphilosophische Betrachtung mit praktischen Konsequenzen.

Freiheitliche Pädagogik unterscheidet sich von manipulativer Pädagogik vor allem dadurch, dass jene vermeiden will, die Kinder gegen ihren Willen zu „prägen“. Nach Möglichkeit soll also nichts unternommen werden, was festlegend (determinierend) auf die Zukunft des Kindes vorgreift. Das ist natürlich ein Ideal, dem wir uns nur annähern können. Natürlich gibt es prägende Kindheitserlebnisse. Aber immer stellt sich die Frage, ob das, was ein Kind mitnimmt an eindrücklichen, nachhaltigen Erfahrungen, ihm aufgezwungen wurde – oder ob es sich für diese Erfahrungen ohne Nötigung geöffnet hat, weil ein entsprechendes Bedürfnis in ihm lebte. Der Irrglaube, man könne (und dürfe) pädagogisch in die Zukunft der Kinder hineinregieren, richtet seit Jahrhunderten unermesslichen Schaden an. Janusz Korczak sah das Problem sehr deutlich und formulierte deshalb ein „Recht des Kindes auf den heutigen Tag“. (Magna Charta der Kinderrechte, §2). Damit wollte er sagen: Schenkt den Kindern Zeit, Aufmerksamkeit, Liebe und eure Lebenserfahrung – heute! Ohne strategische Überlegungen, was in der Zukunft daraus werden könnte! Denn das liegt ohnehin nicht in eurer Hand! – Aus den spirituellen Hintergründen der Waldorfpädagogik wird überhaupt erst richtig verständlich, warum die Forderung nach einer nicht-determinierenden Pädagogik so eminent wichtig ist … für unsere ganze Kultur.

Vortrag - Beginn um 19:30

Aula der Freien Waldorfschule Isartal in Geretsried, Malvenweg 2-4, D-82538 Geretsried

17. bis 19. Juni 2016 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

01. Juni 2016 in Öschelbronn

Den Kindern Schutz bieten gegen die Kränkungen der Zeit

Warum die Unterscheidung zwischen Pädagogik und Heilpädagogik nicht mehr zeitgemäß ist / Gesichtspunkte zu einer Resilienz-orientierten Entwicklungsbegleitung. 

Vortrag mit Aussprache Beginn: 20:00 Uhr

Ort:  Klinik Öschelbronn, Am Eichhof 30, 75223 Niefern-Öschelbronn

20. bis 22. Mai 2016 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

13. bis 15 Mai 2016 in Verona

Ausbildung: Heilpädagogik

05. bis 08. Mai 2016 in Linz

Fortbildung: Pädagogischer Berater

Veranstalter: Joseph Badegruber

29. April 2016
Hepsisau
Seminar

22. April in Konstanz

Vortrag 20 Uhr

„Die zukunftsfähige Schule"

Wie sollte eine heutige Schule aufgebaut sein, um die Schüler mit den für die Zeitsituation nötigen Kräften auszustatten?

Vortrag am Freitag Abend 22. April um 20 Uhr im Gemeindesaal St. Gallus in Konstanz Fürstenberg.

15. - 16. April in Herne

Individualität und Gemeinschaft

Nur der freie Mensch übernimmt Verantwortung für seine Mitmenschen. Welche pädagogischen Konsequenzen folgen daraus?

Wir sind geneigt, einen Gegensatz zwischen Freiheit und Sozialkompetenz zu konstruieren. Dieses Missverständnis führt in der Pädagogik zu einer Verkettung weiterer fataler Fehlschlüsse. Das fängt schon im Kindergarten an und zieht sich bis in die Jugendjahre. In der falschen Annahme, man könne das soziale Klima verbessern, indem man die Kinder und Jugendlichen ständig in ihrer Freiheit beschneidet, wird gerade Zwietracht gesät. Denn schon dem kleinen Menschen ist seine Freiheit heilig, und wenn er das Gefühl hat, soziale Mitverantwortung und Mitgestaltung seien gleichbedeutend mit Freiheitsverlust, dann wird er eine tiefe Antipathie gegen soziale Mitverantwortung und Mitgestaltung entwickeln. 

Vortrag                   Fr 15.04.16         20:00 -22:15 Uhr                10,00 €

Vortrags-Ort : Hiberniaschule,  Holsterhauserstr.70, 44652 Herne        Anmeldung erwünscht

 

Seminar Sa 16.04.16         10:00 – 13:30 Uhr                              40,00 € (Förderbeitrag 50,00 €)

Ort (voraussichtlich) Treffpunkt Eickel, Reichsstr. 66, 44651 Herne

Anmeldung erforderlich   0 23 25 – 3 67 07 oder info@treffpunkt-eickel.de

 

Eine Kooperationsveranstaltung von:

– FBW Treffpunkt Eickel e.V.

– Raphael Schule Gelsenkirchen

– Freies Bildungswerk Scharnhorst und Neuer Lernort ,Dortmunder Modellprojekt für    Grundschulkinder

– Berufsbegleitende Kurse für Waldorfpädagogik Ruhrgebiet e.V.

 

07. April 2016 in Nürtingen

Vortrag

Kinder mit Vertrauen und Autorität ins Leben führen

Ein Kind kommt auf die Welt und vertraut sich bedingungslos seinen Eltern an. In Kindergarten und Schule knüpfen die Kinder meist voller Vertrauen und mit großer Freude Kontakte, nicht nur zu anderen Kindern, sondern besonders zum Erzieher und zur Lehrerin. Wie gehen wir mit diesem Vertrauensvorschuss in Familie, Kindergarten und Schule um? Wie leben Kinder weiter, deren Vertrauen über die Maßen enttäuscht wurde? Forderungen nach straffer Führung und das Pochen auf Regeleinhaltung, Dauerkontrolle und Förderung rund um die Uhr sieht der Heilpädagoge, Kinder- und Jugendtherapeut Henning Köhler sehr kritisch. Aus seiner Sicht brauchen Kinder Freiräume, um sich zu entwickeln. Dabei brauchen sie die Begleitung von Menschen, die das Vertrauen der Kinder annehmen und wertschätzen und so zu einer natürlichen Autorität werden. Das Vertrauen der Kinder sollten die Erwachsenen durch eine bejahende Zuwendung, das Wahr- und Annehmen von Talenten und Schwächen beantworten.

Veranstalter: Rudolf Steiner Schule Nürtingen e.V.

Beginn: 20:00  Uhr

28.03. bis 02. 04.2016 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

18. bis 25 März 2016 in Linz

Fortbildung: Pädagogischer Berater

Veranstalter: Joseph Badegruber

11. bis 13. März 2016 in Verona

Ausbildung: Heilpädagogik

05. - 06. März 2016
Verona
Seminar Biograpiearbeit

26. bis 28 Februar 2016 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

19. - 20. Februar 2016 Erlangen
Vortrag/ Seminar

Aufrichtung oder Zurichtung? Pädagogik im Einklang mit der Würde des Kindes.

Der körperliche Aufrichteprozess als äußeres Bild des Inkarnationsprozesses und des Zusammenklingens von Eigen-Wille und Nachahmungswille. Stadien der inneren Aufrichtung (Autonomieschritte). Aufgerichtetheit, Bewegungssicherheit und Freiheit. Der Schwerkraft enthoben, aber mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Entscheidungskraft. Aufgerichtetheit als Erfahrung des inneren Königtums (Würde). Die Horizontale: sich niederlegen, sich wiegen lassen, ruhen, davongleiten in den Schlaf – eine Vertrauensfrage. „Ich muss nicht wachen, über mich wird gewacht.“ Man kann die Aufrichtekraft bei Kindern nicht „trainieren“, aber der Erwachsene kann dem Kind ein wahrhaftiges Gegenüber sein, an dem es sich immer wieder und wieder aufrichtet, bei dem es sich aber auch fallen lassen kann. Das verlangt nicht, „immer gut drauf zu sein“. Es verlangt Auf-Richtigkeit.

10. - 11. Februar 2016 in Zürich,
Kinder suchen Wirklichkeit
Wie können wir in Zeiten des Wirklichkeitsverlustes dazu
beitragen, dass Kinder auf den verschiedenen Wirklichkeitsebenen
gut orientiert sind und ein gutes Selbstgefühl, Ichgefühl entwickeln
10. 02. 2016     Vortrag: 20:00 Uhr
11. Feb. 2016    Seminar: 15:00 - 18:00 Uhr (intern)

Veranstaltungsort: Rudolf Steiner Schule Zürich

06. - 07. Februar 2016

Florenz

03. - 04. Februar 2016 in Mailand
Seminar
Waldorfschule

29. Januar 2016, Freiburg/Breisgau

Vortrag

"Schwierige Kinder gibt es nicht"

30. 01. 2016 Seminar zum Thema (bei genügend Anmeldungen)

Veranstaltungsort: Waldorfschule St. Georgen

22. bis 24. Januar 2016 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

15. bis 17. Januar 2016 in Verona

Ausbildung: Heilpädagogik

13. Januar 2016, Langenthal/ Schweiz

Vortrag

Ich trau dir

Kinder mit Vertrauen und Autorität ins Leben führen

Ein Kind kommt auf die Welt und vertraut sich bedingungslos seinen Eltern an. In Kindergarten und Schule knüpfen die Kinder meist voller Vertrauenund mit grosser Freude Kontakte, nicht nur zu anderen Kindern, sondern besonders zum Erzieher und zur Lehrerin. Wie gehen wir mit diesem Vertrauensvorschuss in Familie, Kindergarten und Schule um? Wie leben Kinder weiter, deren Vertrauen über die Massen enttäuscht wurde?

Forderungen nach straffer Führung und das Pochen auf Regeleinhaltung, Dauerkontrolle und Förderung rund um die Uhr sieht der Heilpädagoge,Kinder- und Jugendtherapeut Henning Köhler sehr kritisch. Aus seiner Sicht brauchen Kinder Freiräume, um sich zu entwickeln. Dabei brauchen sie die Begleitung von Menschen, die das Vertrauen der Kinder annehmen und wertschätzen und so zu einer natürlichen Autorität werden. Das Vertrauen der Kinder sollten die Erwachsenen durch eine bejahende Zuwendung, das Wahr- und Annehmen von Talenten und Schwächen beantworten.

 

20 Uhr im „Forum Geissberg“, reformierte Kirche, Melchnauerstrasse, 4900 Langenthal/ Schweiz

2015

26. bis 29 November 2015 in Linz

 

Fortbildung: Pädagogischer Berater

Modul 4: Das AD(H)S-Konstrukt
 

Bildungshaus Breitenstein

Veranstalter: Joseph Badegruber

21. November 2015 in Zürich

Seminar

Autorität und Freiheit Warum Achtung vor der Freiheit des Kindes ein gesundes Autoritätsverhältnis nicht ausschließt, sondern das eine mit dem anderen eng zusammenhängt. Freundschaft in der pädagogischen Beziehung. Autonomie und Gemeinschaftsfähigkeit. Warum Zwangsanpassung soziale Fähigkeiten verkümmern lässt. Der autoritäre Charakter eignet sich für den pädagogischen Beruf so wenig wie unmusikalische Menschen für das Dirigieren eines Orchesters. Wer auf Autorität pocht, dem kommt sie abhanden. Er benimmt sich autoritär, ist also keine Autorität, denn sonst hätte er autoritäres Auftreten nicht nötig. Das gilt nicht nur im Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern, wird dort aber besonders anschaulich. Die echte Autoritätsperson legt keinen Wert darauf, Autoritätsperson zu sein. Man kann Autorität nicht einfordern – sie ist ein Geschenk, durch das uns Kinder ihr Vertrauen kundtun. Ob wir dieses Vertrauens würdig sind, muss sich dann erweisen. Es wird durch Autoritätsmissbrauch verspielt. Was ist Autoritätsmissbrauch? Kinder wie Untertanen zu behandeln. Sie einzuschüchtern. Ihnen Angst zu machen. Genau das tun wir aber oft … und verwechseln es auch noch mit Pädagogik. Ehrliche Selbstprüfung ist hier der erste Schritt zur Besserung. Die Erziehungsfrage ist keine Machtfrage, auch wenn uns manche so genannte Experten seit Jahrhunderten das Gegenteil weismachen wollen. Kinder brauchen Liebe, Geborgenheit, Anerkennung und Orientierung. Und sie streben nach Freiheit. Macht über ihre Eltern, Erzieher und Lehrer erlangen zu wollen, liegt ihnen – bis zur Pubertät – ganz fern. Wir sind es, die immer wieder das Machtspiel eröffnen. Geleitet von Unsicherheit, schlechten Gewohnheiten und einem grundlegend falschen Denken. Es gibt keine bessere Medizin gegen dieses falsche Denken, als sich immer wieder eingehend mit den Gesetzen der kindlichen Entwicklung zu befassen und aus ihnen abzuleiten, was eigentlich der pädagogische Auftrag ist. Und es gibt keine bessere Medizin gegen schlechte Gewohnheiten im Umgang mit Kindern, als die Aufmerksamkeit zu schulen.

 

Veranstalter: Freier Pädogogischer Arbeitskreis

www.arbeitskreis.ch

Zeit: Samstag 21.11., 10:00–16:30 Ort: Institut Unterstrass, Seminarstrasse 29, Zürich«Institut Unterstrass», im Neubau

13. November 2015 in Frankfurt

Seminar

Hand aufs Herz: Was wollen wir eigentlich von den Kindern? Dass sie möglichst schnell aufhören, Kinder zu sein? Und dann?

Über den Weg des Herzens in der Pädagogik. Anlässlich der widersprüchlichen Debatte über „Inklusion“ und Kinder, die nicht ins Schema passen.

Wir erleben zur Zeit im pädagogischen und heilpädagogischen Bereich zwei gegenläufige Tendenzen:

Auf der einen Seite redet alle Welt über „Inklusion“, und hinter dem Wort verbirgt sich der Geist einer ganz neuen, aktiven, bewertungsfreien Toleranz für die Unterschiede zwischen den Menschen; zugleich drückt „Inklusion“ (als innere Haltung) aus, dass wir kein Recht haben, starre Normen zu setzen und dann zu sagen: Dieses Kind kann so, wie es ist akzeptiert werden, jenes Kind hingegen nicht. Den Leitsatz der Inklusion hat Janusz Korczak schon vor 80 Jahren formuliert: „Jedes Kind hat das Recht, so zu sein, wie es ist.“ (Magna Charta Libertatis der Kinderrechte.)

Auf der anderen Seite sind die Kinder heute einem nachgerade grotesken Uniformitätsdruck ausgesetzt. Man duldet keinerlei Abweichungen von einer willkürlich als normal und gesund definierten Ideallinie. Das international gebräuchliche Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM) deutet immer mehr Normvarianten in Abnormitäten um, das heißt: mit steil ansteigender Tendenz werden „auffällige“ Verhaltensweisen und Wesenszüge als krankhaft eingestuft. Dadurch findet eine massive Verschiebung pädagogischer Aufgaben in die medizinisch-therapeutische Zuständigkeit statt, und dann sind rasch Medikamente zur Hand. Dieser Trend läuft dem Ethos der Inklusion frontal zuwider, denn Inklusion heißt eben nicht „Normalisierung“. Henning Köhler warnt davor, Kindern das Kindsein austreiben zu wollen und dies mit pädagogischer Verantwortung zu verwechseln. Es ist nun mal, dass Kinder in geordneten bürgerlichen Verhältnissen Irritationen auslösen. Deshalb kommen sie zur Welt. Genau deshalb. Besinnen wir uns darauf, worin die wahre pädagogische Verantwortung besteht. Um pädagogische Künstler zu werden.

 

Veranstaltungsort: Saal Rudolf Steiner Haus, Frankfurt
                              von 16.00 - 19.00 Uhr

06. bis 08. November 2015 in Verona

Ausbildung: Heilpädagogik

23. bis 25. Oktober 2015 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

22. Oktober 2015 in Dinslaken

Vortrag

Der Blick auf besondere Kinder

Natürlich sind alle Kinder „besonders“. Aber sie dürfen es nicht allzu deutlich zeigen, sonst schlagen die Erwachsenen Alarm: „Normabweichung! Verhaltensauffälligkeit! Sofort Maßnahmen ergreifen!“ Manchen Kindern fällt es, aus welchen Gründen auch immer, schwerer als anderen, ihr „Besonders-Sein“ zu verbergen, sich wunschgemäß den immer enger definierten Normerwartungen anpassen, also weitgehend „unauffällig“ zu bleiben. Für sie gibt es Diagnosen, vorneweg AD(H)S, gern auch Asperger-Autismus oder ADS mit Asperger-Zügen. Auch frühkindliche narzisstische Störung ist sehr beliebt, seit ein prominenter Psychiater diese Diagnose auf alle Kinder ausgeweitet hat, die nicht aufs Wort gehorchen. Manche Kollegen widersprechen ihm vehement. Sie beklagen die „Diagnose-Epidemien“. Was ist da los? Könnte es sein, dass wir alle mit der Fehlerfahndungsbrille herumlaufen und jedes Kind, das nicht  reibungslos funktioniert, für krank erklären? Ist reibungsloses Funktionieren ein pädagogisches Ziel?  Sind Gesundheit und Normalität gleichbedeutend? – Der Vortrag soll zur eigenen Urteilsbildung über ein schwieriges Thema beitragen.

Veranstalter: Treffpunkt Eickel Infos unter www.treffpunkt-eickel.de

15. bis 18. Oktober in Warschau

Kongress

Erster Vortrag

Die frühe Kindheit.

Oder: Das meisterhafte Kleinkind

Lange hat man geglaubt, am Anfang des Lebens sei der Mensch nur ein seelenloses Gewächs, welches nicht einmal Schmerz empfinden könne. Das wirkte sich verheerend auf die Pädagogik, aber auch auf die Kindermedizin aus. Ganz überwunden ist jenes grundverkehrte Bild allerdings immer noch nicht. So glauben viele bis heute, Kleinkinder erfüllten nicht die Kriterien, als „Personen“  angesehen und entsprechend behandelt zu werden. Dabei, so meine ich, zeigt ein unvoreingenommener Blick auf die frühen Entwicklungsschritte, dass wir es hier mit aktiven, schöpferischen Individuen zu tun haben, deren Fähigkeiten eigentlich ans Wunderbare grenzen. (Mit praktischen Anregungen.)

Zweiter Vortrag

Das Kindergartenalter und die ersten Schuljahre.

Oder: Goldene Zeit des Spiels – wenn wir es den Kindern ermöglichen!

Man kann sich manchmal fragen, ob die Institutionalisierung der Pädagogik nicht ein historischer Irrweg war. Denn dadurch wurden und werden zwei Dinge auseinandergerissen, die untrennbar zusammengehören: Lernen und Spielen. Wollen wir eine „Pädagogik vom Kinde aus“? Dann dürfte bis zum 9., 10. Lebensjahr ausschließlich so gelernt werden, dass die Spielfreude der Kinder, ihre Fantasie und ihr ausgeprägter Schönheitssinn Erfüllung fänden, und zwar im Rahmen von Gemeinschaften, die ihnen Heimat böten – eine zweite Heimat neben dem Elternhaus, aber nicht künstlich vom Elternhaus getrennt. (Mit praktischen Anregungen.)

Dritter Vortrag

Kindheitsmitte und Vorpubertät

Oder: „Auf wunderbare Weise erleben wir nun die Entfaltung des Individualkräfte.“ (Rudolf Steiner)

Kindheitsdämmerung. Die alten Spiele sind nicht mehr die alten Spiele. Eine seltsame Melancholie kommt auf. Die vertrautesten Menschen werden fremd. Das Kind fühlt sich oft einsam. Es beansprucht nun seine Geheimnisse, verspürt ein Bedürfnis nach Selbstverhüllung, aber auch eine neue, „romantische“ Sehnsucht nach Freundschaft und Liebe: Der präsexuelle Eros fordert sein Recht. Zugleich entdeckt das Kind aber auch dunkle Seiten an sich, die ihm bis dahin nicht bewusst waren. Es schaut zurück auf seine bisherige Lebensgeschichte und fragt sich erstmals: „Wer bin ich eigentlich?“ (Mit praktischen Anregungen.)

Vierter Vortrag

Die Jugendjahre

Oder: Neu mit sich beginnen, neu mit der Welt beginnen

Nun wird die Frage nach der eigenen Identität drängend. Sie hat vier Aspekte: Wer bin ich? Wie werde ich wahrgenommen? Was vermag ich? Wohin will ich (bzw. wie will ich werden)? Alles, was bisher Sicherheit und Orientierung bot, gerät ins Wanken. Sogar hirnphysiologisch lässt sich heute nachweisen, dass eine „Destrukturierung“ stattfindet und eine „Restrukturierung“ zu leisten ist. („Wegen Umbau vorübergehend geschlossen.“) In der Pubertät muss vorübergehend ein starker Egoismus, ja sogar ein Narzissmus durchbrechen. Es ist, so paradox es klingt, das Vorspiel zu neuen Sozialfähigkeiten. Die Sexualität wird zu einem großen Thema. Der junge Mensch ist fasziniert vom Guten wie vom Bösen. Er will eigene ethische Grundsatzentscheidungen treffen. (Übergang von der autoritativen zur autonomen Moral.) Dabei helfen Ideale. In der Umgebung Jugendlicher müssten Ideale so stark leben, dass man sie geradezu atmen kann. (Predigen nützt nichts.) Von einer entwicklungspsychologisch fundierten Jugendpädagogik sind wir Lichtjahre weit entfernt! (Praktische Anregungen, wie man die Entfernung etwas verkürzen könnte.)

Fünfter Vortrag

Über so genannte Verhaltensauffälligkeiten. / Von ängstlichen, traurigen, widerspenstigen und unruhigen Kindern. / Erfahrungen aus der Spiel- und Kunsttherapie.

Aus dreißigjähriger heilpädagogischer Praxis soll einiges darüber berichtet werden, wie man sich, wenn in den Entwicklungsjahren Verhaltensprobleme oder seelische Krisen auftreten, dasjenige therapeutisch zunutze machen kann, was selbstbewusste, entspannte, lebensbejahende Kinder ohnehin mit Leidenschaft tun: spielen, träumen, fantasieren, gestalten. – In den Vortrag können auch Fragen eingebaut werden, die sich während der Tagung ergeben.

01. bis 04. Oktober 2015 in Linz

Fortbildung: Pädagogischer Berater
Modul 3: Inklusion - Herausforderung für Kindergarten und Schule

Veranstalter: Joseph Badegruber

 

 

25. bis 27. September 2015 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

23. September 2015 Vortrag/ 24. September 2015 Seminar in Rheine

 

Vortrag

Inklusion als Bewusstseins- und Haltungsfrage

Oder: Wer den Eindruck hat, nicht behindert zu sein, sollte sich mal auf seinen Geisteszustand prüfen lassen.

 „Diese Bezeichnung ›Mensch mit Behinderung‹ wirkt auf mich wie ein Achtungszeichen, zum Beispiel: Vorsicht, bissiger Hund“, schreibt ein so Bezeichneter, 50 Jahre alt. Kinder können das noch nicht ausdrücken, aber sie fühlen es. Viel wird über strukturelle Fragen schulischer Inklusion debattiert. Was dabei zu kurz kommt, ist die innere Dimension der Sache. Menschen in Nichtbehinderte einerseits und Behinderte verschiedener Schweregrade andererseits zu unterteilen, entspringt einem falschen Denken, das überwunden werden muss. Überwinden wir es, kann Inklusion auch unter ungünstigen Rahmenbedingungen gelingen. Überwinden wir es nicht, nützen noch so gute Rahmenbedingungen wenig.

Denn mit exkludierenden Zuschreibungen ist kein inklusiver Blumentopf zu gewinnen.

Eine konstruktiv provozierende Stellungnahme zur Inklusionsdebatte.

 

24. September Seminar:

Das Rätsel der kindlichen Individualität

Man kann eine Person – Philosophen sagen: die „attributivische Person“ – beschreiben , nicht jedoch eine geistige Individualität. Letztere bleibt dem Verstand ein Rätsel, und sie ist auch nicht erziehbar, wie Rudolf Steiner betonte. Aber man kann – und sollte – bemüht sein, ein „erkennendes Fühlen“ für das innerste Heiligtum des Kindes zu entwickeln. Entsprechende Übungen wirken sich ungemein klärend und befriedend im Beziehungsfeld aus.

 

Veranstalter: Kooperation zwischen Waldorfkindergarten und dem Caritas Kinderheim

19. September 2015 - Mahlestiftung in Stuttgart

Vortrag

Werden Kinder immer schwieriger?

Anmerkungen zu einem umstrittenen Thema

Beginn: 15.00 Uhr

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung Mahlestiftung vom 18. bis 20. 09. 2015 Veranstaltungsort: Hospitalhof Stuttgart / Raum 1 Vortrag

20 bis 22. August 2015 in Verona

Ausbildung: Heilpädagogik

25. bis 27. Juni 2015 in Witten-Annen

Seminar und Vortrag

Institut für Waldorf-Pädagogik

Annener Berg 15, 58454 Witten-Annen

18. Juni 2015 20.00 Uhr in Offenburg

Vortrag

Kinder die aus dem Rahmen fallen – die vier Grundsäulen einer zeitgemäßen Pädagogik.

Was brauchen Kinder für eine gesunde, lebensbejahende Entwicklung?

WDSch Offenburg

11. Juni 2015 in Bochum

Vortrag

Rudolf Steiner Schule Bochum-Langendreer

08. bis 10. Mai 2015 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

29.April 2015, Wangen im Allgäu

Vortrag:

Das Autoritäts-Paradox

Warum Achtung vor der Freiheit des Kindes ein gesundes Autoritätsverhältnis nicht ausschließt, sondern das eine mit dem anderen eng zusammenhängt. Oder: Worauf es wirklich ankommt in der Pädagogik.

Wer auf Autorität pocht, dem kommt sie abhanden. Er benimmt sich autoritär, ist also keine Autorität, denn sonst hätte er autoritäres Auftreten gar nicht nötig. Das gilt nicht nur im Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern, wird dort aber besonders anschaulich. Die echte Autoritätsperson legt keinen Wert darauf, Autoritätsperson zu sein. Man kann Autorität nicht einfordern – sie ist ein Geschenk, durch das uns Kinder ihr Vertrauen kundtun. Ob wir dieses Vertrauens würdig sind, muss sich dann erweisen. Es wird durch Autoritätsmissbrauch verspielt. Was ist Autoritätsmissbrauch? Kinder wie Untertanen zu behandeln. Sie einzuschüchtern. Ihnen Angst zu machen. Genau das tun wir aber oft … und verwechseln es auch noch mit Pädagogik. Ehrliche Selbstprüfung ist hier der erste Schritt zur Besserung.

 

Die Erziehungsfrage ist keine Machtfrage, auch wenn uns manche so genannte Experten seit Jahrhunderten das Gegenteil weismachen wollen. Kinder brauchen Liebe, Geborgenheit, Anerkennung und Orientierung. Und sie streben nach Freiheit. Macht über ihre Eltern, Erzieher und Lehrer erlangen zu wollen, liegt ihnen – bis zur Pubertät – ganz fern. Wir sind es, die immer wieder das Machtspiel eröffnen. Geleitet von Unsicherheit, schlechten Gewohnheiten und einem grundlegend falschen Denken. Es gibt keine bessere Medizin gegen dieses falsche Denken, als sich immer wieder eingehend mit den Gesetzen der kindlichen Entwicklung zu befassen und aus ihnen abzuleiten, was eigentlich der pädagogische Auftrag ist. Und es gibt keine bessere Medizin gegen schlechte Gewohnheiten im Umgang mit Kindern, als die Aufmerksamkeit zu schulen.

 

30. April 2015 Kolloquium mit den Oberstufenschülern

Impressionen aus der Jugendberatungssprechstunde: Welche Formen der Angst und Lebensunsicherheit mir bei jungen Menschen besonders häufig begegnen. (Und warum Drogen ein schlechtes Mittel sind, sie zu bekämpfen.)

28. April 2015 in Konstanz

Vortrag

Erziehung zur Freiheit; Was heißt das?

WDSch Konstanz

24.-25. April 2015 in Remscheid

Vortrag und Seminar

Das Rätsel der kindlichen Individualität

Von individueller Förderung ist ja heute viel die Rede. Aber was heißt denn das eigentlich? Oft hat man den Eindruck, „Individualisierung“ stehe drauf und „Normalisierung“ sei drin: eine Mogelpackung. Kinder mit Argusaugen zu überwachen, um bei jeder noch so geringfügigen Abweichung von einer höchst willkürlich definierten Erwartungsnorm mit Korrekturmaßnahmen auf sie loszugehen, hat jedenfalls wenig mit Achtung vor der Individualität zu tun. Die Gefahr, dass man „Inklusion“ genau dahingehend missverstehen wird, ist leider nicht von der Hand zu weisen. „Individualisierung statt Normalisierung“ hieß ein in den 80ern recht bekanntes Büchlein des anthroposophischen Arztes und Heilpädagogen Georg von Arnim. Heute sind wir viel zu stark auf Bilder von stromlinienförmiger Entwicklung und garantiert unauffälligem Verhalten fixiert. Wer aber ernst machen will mit der Wertschätzung und Förderung des Individuellen, braucht andere Leitbilder. Er braucht außerdem viel Herzenswärme, Humor, Großzügigkeit und Kreativität. Besinnen wir uns gemeinsam auf pädagogische Kernkompetenzen! Fehler macht jeder. Aber man darf sich nicht in die Tasche lügen und so tun, als sei das Falsche richtig.

Veranstaltungsort: Kita Zaunkönig

20. April 2015 in Stuttgart

Vortrag

Wenn Pubertät und Schule nicht mehr zusammenzupassen scheinen- woran könnte das liegen?

Eine entwicklungspsychologische Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung der Zeitlage, zulaufend auf die knifflige Frage, wie Schule eine jugendgemäße Veranstaltung werden könnte. Oder ist das per se ausgeschlossen?

WDSch Kräherwald

16.-17. April 2015 in Gelsenkirchen

Vortrag und Seminar

Aggressive Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter

Mit besonderer Berücksichtigung des Zusammenhanges zwischen Angst und Aggressivität

Eigentlich müsste man, um den problematischen Punkt genau zu treffen, vom Handlungsmodus der Destruktivität um ihrer selbst willen sprechen. Aggressivität an sich ist ja nichts Schlechtes, sogar Destruktivität (Zerstörung) gehört zum Leben, begleitet jeden schöpferischen Prozess, das lässt sich schon am kindlichen Spiel beobachten. Oder am Verlauf der gesunden Trotzphase. Sinnvoll sind destruktive Aktionen, wenn sie einem kreativen Vorhaben dienen, innerhalb dieses Geschehens Gestaltungsräume schaffen, Hindernisse beseitigen; wenn sie Erstarrtes in Bewegung bringen, Vorgefundenes auflösen, damit Neues entstehen kann.  Dadurch verlieren die zerstörerischen Energien ihren bösartigen Charakter. Sie werden gewissermaßen erlöst. Wir alle mussten als Kinder und Jugendliche lernen, mit den Antipathiekräften umzugehen, die unerlässlich sind, um ein autonomes Individuum zu werden. Und man ist ja auch Erwachsener nicht damit fertig. – Solche Überlegungen führen zu ganz praktischen Fragen. So kommt letztlich nichts Gutes dabei heraus, wenn man gegen die Aggressionen kleiner oder nicht mehr ganz so kleiner Buben auf derselben Ebene – wiederum aggressiv – vorgeht, also Frieden erzwingen will durch das Niederhalten jener widerstrebenden Impulse, welche man wertfrei als Antipathiekräfte bezeichnen kann. Zunächst gilt es, sich einen Blick anzueignen für die oftmals hinter einschießenden, aber auch zwanghaft gewordenen sozial destruktiven Verhaltensweisen verborgenen Ängste zu entwickeln. Dann erhebt sich die Frage, was man pädagogisch oder therapeutisch tun kann, damit Angst zum hilfreichen Lebensbegleiter und „Gewalt“ zur „Bewältigungskraft“ wird, durch die etwas Sinnvolles entsteht. – Auch den Themen Mobbing und Selbstverletzung werden wir uns kurz zuwenden.

Raphael Schule Gelsenkirchen

Treffpunkt Eickel, Reichsstraße 66, 44651 Herne

06. bis 11. April 2015 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

23. März 2015 in Velbert

Vortrag 20.00 Uhr

Was heißt hier minderbegabt? Jedes Kind ist hoch begabt.

Warum wir unsere Vorstellungen von Begabung, Intelligenz, Behinderung, erwünschtem und unerwünschtem Verhalten etc. überprüfen müssen. Oder: Mit exkludierenden Denkgewohnheiten ist kein inklusiver Blumentopf zu gewinnen.

Windrather Talschule, Panner Straße 24, 42555 Velbert

 

 

20. März 2015 in Calw, Weil der Stadt

Vortrag

Inklusion – Chancen und Risiken

Welche Impulse kann die Waldorfpädagogik geben?

Manche Stimmen in unseren Kreisen behaupten, die real existierende Waldorfpädagogik sei schon immer Inklusionspädagogik gewesen. Das scheint mir gewagt. Man kann aber durchaus sagen, in der Substanz dieser Pädagogik liege das Inklusionsprinzip begründet – im Unterschied zum alten, falsch verstandenen „Eingliederungs“-Prinzip. So gibt uns die UN-Behindertenrechtskonvention Gelegenheit zu kritischen Selbstbesinnung. Sind wir de facto Vorreiter? Falls das nicht oder nur bedingt der Fall ist – was müsste geschehen, um Inklusion authentisch waldorfpädagogisch umzusetzen in einer Zeit, die uns, zugegeben, genau das sehr schwer macht? Ich will aus der Sicht des Heilpädagogen und Kindertherapeuten ein paar Denkanstöße hineingeben in die neu gegründete „Zukunftswerkstatt“.

Veranstalter: Emil-Molt-Schule, Freie Waldorfschule Calw

Veranstaltungsort: Kursaal Hirsau, Beginn 20.00 Uhr

 

 

 

 

14.-15. März 2015 in Verona

Ausbildung: Heilpädagogik

05. bis 08. März 2015 in Linz

Fortbildung: Pädagogischer Berater

Veranstalter: Joseph Badegruber

27.02. bis 01.03.2015 in Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

05. bis 07. Februar 2015 in Dresden

Wandlungsgeburt

Grundlegendes zur Psychologie des Jugendalters

Vortrag

Zur Signatur der Pubertätskrise in veränderter Zeitlage

Was wir aktzeptieren und verständnisvoll begleiten müssen - und wo die Aktzeptanz ihre Grenzen findet

Seminar

29. bis 31. Januar 2015 in Nürnberg

Karl-König-Schule Nürnberg

27.-28. Januar 2015 in Erlangen

Abendvortrag WS:

Brauchen wir Mut zum Erziehen? Oder gerade Mut zum Nicht-Erziehen?

Ein Plädoyer für mehr Vertrauen in die Entwicklungskräfte der Kinder

Rudolf Steiner forderte den Mut zum Nicht-Erziehen, so seltsam sich das anhören mag. „Eines nicht fernen Tages wird man sich schämen, das Wort Erziehung überhaupt in den Mund genommen zu haben“, sagte er. Aber keine Sorge, es läuft nicht darauf hinaus, die Kinder und Jugendlichen einfach machen zu lassen, was sie wollen … oder doch? Ist nicht der Eigenwille des heranwachsenden Menschen heilig und unantastbar? Aber was heißt das: Eigenwille? Haben wir es heute nicht eher damit zu tun, dass viele Kinder, mehr noch Jugendliche, nicht wissen, was sie wollen? Oder sich nicht aufraffen können, zu tun, was sie eigentlich wollen? Wenn ja, wie erklärt sich das?

Meine These: Je mehr Regeln wir aufstellen, je mehr wir den Kindern unseren Willen aufzwingen, desto mehr lassen wir sie allein mit der Not, ihrer eigenen inneren Führung nicht vertrauen zu können. „Freiheit ist ein kostbares Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet.“ (Ernst v. Weizsäcker) Zeitgemäße Pädagogik ist Pädagogik in Freiheit zur Freiheit. Der moderne Terminus „Selbstwirksamkeitserfahrungen“ deutet an, was Kinder und Jugendliche, neben sicherer Bindung und sozialer Wärme, am meisten brauchen, damit „der Rosenkein der Freiheit“ (Steiner), den sie in sich tragen, kraftvoll aufblühen kann. Sozialkompetenz ist eine Frucht der Freiheit.

Das ganze Thema „Grenzensetzen“ erweist sich demgegenüber als Nebensache. Die Waldorfpädagogik ist angetreten, den Kindern „eine Umgebung zu schaffen, in der ihr Geist in voller Freiheit in das Leben eintreten kann“. (Steiner) Das schließt fleißiges Üben keineswegs aus. Die Kinder kommen ja zur Welt und tun erstmal nichts anderes, als ganz ohne äußeren Zwang fleißig zu üben! Wir müssen nur aufpassen, dass ihnen dieser Elan nicht ausgetrieben wird durch falsch verstandene Erziehung.

 

Fortbildung Kiga

Pädagogische Haltungen und Gestaltungen 

Rückblick auf die Sinneslehre. Grundgesten des Kindes, in denen es sich als Freiheits- und Liebewesen (Ich-Wesen) offenbart. Entwicklung in den ersten sieben Lebensjahren. (Autonomie und Bindungssicherheit.) Die Bedeutung des Spiels. Interesse am anderen Menschen. Der Pädagoge als Künstler. Erhöhte Zivilisationsrisiken und was getan werden kann, um die Kinder zu stärken. Ein Blick auf die „mittleren Sinne“. Ungewöhnliche Kinder und wie wir sie besser verstehen können.

 

Waldorfkindergarten Erlangen

23.-24. Januar 2015 in Mannheim

Impulsreferat zum Thema der Tagung und Seminargespräch am Freitag, den 23. Jan. 2015, 20.00 – 21.30 Uhr Teilnahmegebühr nur für den Fachvortrag: 10, - €,

Fachtagung:

 „Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Selbstgestaltung und Anpassung“
„Wer bin ich und wenn ja wie viele?“

- Wie erlebe ich mich selbst, wie werde ich erlebt? - Wie finde ich meine Identität? Wie können wir den Lebenskrisen und tiefgehenden Verunsicherungen im Umkreis von Identitätsfindung und -behauptung begegnen? Welche Möglichkeiten der Prävention und Gegensteuerung gibt es, wenn das Außen uns zu überwältigen droht und das Innen nicht entsprechend mehr darauf reagieren kann, demgegenüber als zu schwach erlebt wird? Wie lassen sich die Leistungs-, Effizienz- und Tempoanforderungen unseres Alltags bezähmen und Mobbing- oder Burnout Prozesse vermeiden?

Wie schaffen wir die gesunde Balance zwischen:
· Individualität und Gemeinschaft
· Ruhe und Selbstbestimmung
Wie viel Muße und Freiräume für uns und unsere Kinder benötigen wir in unserem Alltag eigentlich?
· Dürfen Kinder machen was sie wollen?
· Wie viel Freiheit und Grenzen brauchen sie?
· Wie wirken die Medien in die Entwicklung der Selbstbestimmung?
Gewaltspiele, Pornokultur, Mobbing im Internet und in der Gesellschaft


Veranstalter: Seminar für Waldorfpädagogik e.V Mannheim, Zielstraße 26  68169 Mannheim, Telefon 06 21) 3 09 87-22  Fax (06 21) 3 09 87-28
Email: info@waldorferzieherseminar-ma.de
Internet: www.waldorferzieherseminar-ma.de

Plakat zur Tagung - hier klicken

17. bis 18. Januar 2015 in Verona

Ausbildung: Heilpädagogik

 

 

09. bis 11. Januar 2015 Köln

Fortbildung: Inklusion

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

2014

28. bis 30. November 2014 Köln

Fortbildung: Inklusion

Sinneslehre Teil 2

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

20. Nov. 2014, Freiburg

Die Waldorfschule im heutigen gesellschaftlichen Umfeld
Festvortrag um 20 Uhr

WDSCH Freiburg Rieselfeld

6.-7. November 2014, WDSCH Trier

Jugendkrise/Pubertät

Do. 06.11.

16.30 Uhr, Eingangsreferat: Zur Signatur der Pubertätskrise am Beginn des 21. Jahrhunderts. (Oder: Das Malheur mit dem Leib.) 

20.00 Uhr, öffentl. Vortrag: Die vierfache Identitätsfrage.

Entwicklungspsychologische Betrachtungen zur Krise des Jugendalters mit besonderem Hinblick auf Suchtprobleme und evtl. dahinter stehende Ängste.

Fr. 07.11.

Seminar: Sucht, Sehnsucht, Pubertätswirren.

Vertiefendes und Verdeutlichendes zum Abendvortrag. Die Vor- und Frühpubertät. Der Eintritt in das Jugendalter als existenzielle Verunsicherung und „Wandlungsgeburt“. Die Unausweichlichkeit der Begegnung mit Sucht im Bewusstseinsseelenzeitalter. Jugend in einer süchtigen Gesellschaft. Warnzeichen. Das Rätsel Magersucht: „Ich will nicht sterben, ich will fliegen.“  Bewältigungsressourcen: Stufen der Vertrauensbildung im Inkarnationsprozess. Nachreifungsangebote, pädagogisch und therapeutisch.

05.11.2014, in Aachen

Vortrag

Was heißt hier normal?

Das Bewusstsein der Unbegreiflicheit des Anderen als

Voraussetzung für die Wahrnehmung seiner Würde 

Bausteine zu einer Philosophie der Inklusion

Oder: Die UN-Behindertenrechtskonvention als Herausforderung

für das Denken und Ansporn für einen grundlegenden Einstellungswandel

(Mit 10 Maximen auf dem Weg zur Inklusions-fähigen Schule)

Freie Waldorfschule Aachen

28.10.2014, Krefeld

Der unsichtbare Begleiter des Kindes

oder: Wege zu einer intuitiven Pädagogik

Was heißt Erziehung im Einklang mit der höheren Führung, dem Genius des Kindes? Für die Waldorfpädagogik ist das ein zentrales Thema. Der Mythos vom „Schutzengel“ könnte dem modernen Denken durchaus etwas sagen, ohne dass man zurückfallen müsste in naive Religiosität. Es geht darum, eine „spirituelle Arbeitshypothese“ zu prüfen, die sich als überraschend hilfreich erweisen kann gerade dann, wenn man mit gewöhnlichen erzieherischen Mitteln nicht mehr weiter kommt.

 

 

24. bis 26. Oktober 2014 Köln

Fortbildung: Inklusion

Sinneslehre Teil 1

Seminar für Waldorfpädagogik Köln

im Freien Bildungswerk Rheinland

10. Oktober 2004, Karlsruhe

Kinder mit besonderen Lernbedürfnissen  

Ein Beitrag zur Inklusionsdebatte  

Den einen geht alles zu schnell, anderen wird’s immer gleich langweilig, wieder andere erschrecken dauernd, und es gibt auch welche, die können alles – aber nur, wenn’s ganz praktisch ist. / Warum wir unsere Parameter für Intelligenz und Begabung überdenken müssen. / Die Inflation von Psychodiagnosen. / Kritik an der Skandalisierung (und Pathologisierung) des Andersseins am Beispiel AD(H)S. / Warum Ritalin keine Lösung ist. / Was „verhaltensauffällige“ Kinder bräuchten.

Veranstalter: Freie Waldorfschule Karlsruhe, Neisser Straße 2, 76139 Karlsruhe,

Vortrag 20 Uhr

 

 

09./10. Okt 2014, Trubschachen/ Schweiz

FPV Studienwoche

Rhythmus-Impuls-Resonanz

09.10.2014  8.45 - 10.30 Uhr : Wenn das Herz völlig gleichmässig schlägt, ist es krank...

10.10.2014  8.45 - 10.30 Uhr : Resonanzfelder: Bei-sich-Sein und Ausser-sich-Sein

 

01. Okt. 2014, Wetzikon/ Schweiz, Primarschulhaus Walenbach Wallenbachstr. 27, 8623 Wetzikon 

Kindheit als Krankheit

 

„Am Ende des 20. Jahrhunderts, das oft als „Jahrhundert des Kindes“ apostrophiert wurde, breitet sich in Bezug auf die Erziehungsfrage eine Krisenstimmung aus, die sich bis zu Kassandrarufen einer bevorstehenden Katastrophe steigert. Das Unbehagen rührt vor allem daher, dass immer mehr Kinder sogenannte Verhaltensstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen und als erzieherisch schwer führbar gelten.

Henning Köhler geht der Frage nach, ob tatsächlich davon gesprochen werden kann, dass „die Kinder immer schwieriger werden“, oder ob die allgemeine Bewusstseinslage und die gesellschaftlichen Verhältnisse auf eine für Kinder unerträgliche Situation zutreiben:

Wer oder was ist hier eigentliche „schwierig“?

Köhler stellt gewohnte Denkschablonen in Frage und umreisst in Grundzügen einen spirituell vertieften Erziehungsbegriff, der aus der gegenwärtigen Sinnkrise herausführen könnte.“

Vortrag 19 Uhr

20. Sept. 2014 in Hamburg

Freiheitspädagogik  

Bevor sich der Heranwachsende die Freiheitsfrage bewusst stellt, sehnt er sich gleichwohl nach Freiheit und erleidet tiefe Vergeblichkeitsgefühle, wenn sie ihm nicht gewährt wird.  

 

Die Freiheit des Kindes von Geburt an zu achten, forderte Rudolf Steiner. Dies sei gleichbedeutend mit Achtung vor dem individuellen Lebensschicksal. Bedenkt man nun noch, dass Achtung vor der Freiheit des Kindes nur aus Liebe entspringen kann und zudem – um nicht nur ein vager Vorsatz zu bleiben –Menschenerkenntnis verlangt, ist schon der Kulturimpuls anthroposophischer Pädagogik umrissen. Wenn das kleine Kind (oder auch das Kind in den frühen Schuljahren) erst frei werden soll, haben wir keinen Grund, seine (demnach noch nicht vorhandene) Freiheit zu achten. Ist es hingegen schon frei in dem Sinne, dass, wie Rudolf Steiner sagt, ein „Rosenkeim der Freiheit“ als Sehnsucht, Potenzial und Kompetenz in ihm sprießt, erhebt sich die Frage, worauf wir zu achten haben, um dieses Pflänzchen gut zu hüten. Das lässt sich nur beantworten aus einer „Entwicklungspsychologie der Freiheit“, ich nenne sie auch „Entwicklungspsychologie der geistig-seelischen Grundorientierungen des Menschen“. Daraus lassen sich Leitlinien für die pädagogische Praxis gewinnen, ja sogar Richtungshinweise zur Weiterentwicklung der Waldorfschule. Wir werden u.a. bemerken: Es stimmt gar nicht, dass beim Kind ein Widerspruch aufträte zwischen Freiheitsdrang und Gemeinsinn, Autonomiestreben und sozialer Rücksichtnahme. Beides gehört unauflöslich zusammen.

 

Akademietage des Hardenberginstituts

http://www.hardenberginstitut.de

 

 

19. Sept. 2014, Rudolf-Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt, Bergstedter Chausee 207

Ich trau Dir

Kinder mit Vertrauen und Autorität ins Leben führen

Vortrag 20 Uhr

18.Sept. 2014, Schwanwede, Bauernhofkindergarten Aschwarden

Inklusion - Anderssein erwünscht

Kinder von heute brauchen neue pädagogische Konzepte

Vortrag: 19 Uhr

 

 

 

27. Juni 2014, Schwäbisch Gmünd

Veranstalter: Fördervereins Freunde der Waldorfpädagogik Schwäbisch Gmünd e.V

 

 

16. und 17. Juni 2014

Veranstalter: Gruppo di Studio e Ricerca, Medico-Pedagogica, Via di Pensieri 11/A1, 30035 Mirano Venezia, Italien

13. und 14. Juni 2014, Verona

Der Einzelne und das Ganze

Der Mensch als Mitgestalter der sozialen Skulptur

Veranstalter: Assoziazione Studi di Anthroposophia, Via Spagna 8, I-37128 Verona

22. Mai 2014, Herne

Veranstalter: Treffpunkt Eickel, Reichsstraße 66, 44651 Herne

www.treffpunkt-eickel.de

14.05.2014 in Mannheim

Die Inklusions-fähige Schule

Inklusion ist in erster Linie eine Bewusstseinsfrage, und solange das nicht begriffen wird, muss man vor der formalen Umsetzung eher Angst haben. Die politische Dimension der Frage ist schnell abgehandelt: Man denkt gar nicht daran, Voraussetzungen für echte Inklusion zu schaffen. Das hat zum Teil handfeste finanzielle Gründe, liegt aber auch an einer Verwirrung der Begriffe und einem Festhalten an alten Denkmustern, die dem Gesetzeswerk nicht gerecht werden. Allgemeine Betrachtungen zum „Ethos der Inklusion“ sollen zum Entwurf eines Leitbildes für ernsthaft „inklusionswillige“ Schulen führen. Und natürlich auch zu der Frage, welchen spezifischen Beitrag die Waldorfbewegung leisten könnte.

Veranstalter: Waldorfschule Mannheim

 

 

 

 

10. Mai 2014 in Heidelberg

„Die Individualität des Kindes“ … was heißt das eigentlich?

Ein phänomenologischer Zugang: Sieben spezifisch menschliche Grundgesten, in denen sich zugleich das Ich als Freiheitswesen regt.

 

Von René Descartes stammt der berühmte Satz: „Cogito, ergo sum“. (Ich denke, also bin ich.) Auf erwachsene Menschen bezogen, ist das sicherlich nicht ganz falsch, denkende Selbstvergewisserung stellt ein mächtiges Indiz für die Realität des Individuellen dar. Allerdings erscheinen im gewöhnlichen (rationalen) Denken Bilder der Vergangenheit, einschließlich des Selbst-Bildes, so dass man sagen müsste: „Ich denke, also war ich.“ Weil heute immer mehr Menschen das Problem erkennen, geistert überall der Traum vom „Leben im Hier und Jetzt“ herum, wie ein Freiheitsversprechen. Und damit sind wir schon beim Kind. Das Kind, vor allem das kleine Kind, lebt weitgehend im Hier und Jetzt – und ist, hinausfühlend in die Zukunft, von einer adventlichen Stimmung erfüllt. („Wenn ich groß bin …!“) Nachdenken über sich selbst findet anfangs gar nicht statt und spielt bis zum achten, neunten Lebensjahr nur eine geringe Rolle. Wir können uns als Erwachsene kaum mehr in diese Seinsweise hineinversetzen (oder doch?), sehnen uns aber nach ihr. Nun erhebt sich eine spannende Frage: Wenn das Descart’sche Cogito für kleine Kinder noch nicht zutrifft – existieren sie dann überhaupt (als Ich-Wesen)? Oder versichern sie sich auf ganz andere Weise ihrer Existenz? Diese zunächst sehr abstrakt erscheinenden Frage führt uns mitten hinein in die praktische Pädagogik! Versprochen: Wer nicht nur philosophieren, sondern auch konkrete Anregungen mit nach Hause nehmen will, kommt auf seine Kosten! Akademietage des Hardenberginstituts

Freitag 11.04.2014 in Basel

Gedanken zum Lebensentwurf

Oder: Vom Ursprung der Sehnsucht / Ein Beitrag zur pädagogischen Philosophie mit praktischen Konsequenzen

Seminar 12. und 13. April 2014

Veranstalter: Rudolf Steiner Schule Basel, Jakobsbergerholzweg 54, CH–4059 Basel

http://www.steinerschule-basel.ch

 

 

 

05. April 2014 Zürich

Ich trau dir

Kinder mit Vertrauen und Autorität ins Leben führen

Jubiläumsveranstaltung: 40 Jahre FPA !
Ein Kind kommt auf die Welt und vertraut sich bedingungslos seinen Eltern
an. In Kindergarten und Schule knüpfen die Kinder meist voller Vertrauen
und mit grosser Freude Kontakte, nicht nur zu anderen Kindern, sondern besonders zum Erzieher und zur Lehrerin. Wie gehen wir mit diesem Vertrauensvorschuss in Familie, Kindergarten und Schule um? Wie leben Kinder weiter, deren Vertrauen über die Massen enttäuscht wurde?
Forderungen nach straffer Führung und das Pochen auf Regeleinhaltung, Dauerkontrolle und Förderung rund um die Uhr sieht der Heilpädagoge,Kinder- und Jugendtherapeut Henning Köhler sehr kritisch. Aus seiner Sicht brauchen Kinder Freiräume, um sich zu entwickeln. Dabei brauchen sie die Begleitung von Menschen, die das Vertrauen der Kinder annehmen und wertschätzen und so zu einer natürlichen Autorität werden. Das Vertrauen der Kinder sollten die Erwachsenen durch eine bejahende Zuwendung, das Wahr- und Annehmen von Talenten und Schwächen beantworten.

http://www.arbeitskreis.ch

 

 

29. März 2014, Aachen

Die vierfache Identitätsfrage des Jugendalters

Wer bin ich, wie werde ich wahrgenommen, was vermag ich, wohin will ich … und was haben die anderen Menschen damit zu tun? (Und: Das Pferd als Archetypus des Ich, das sich der Schwere entringt.)  

Veranstaltungsort: Gut Hebscheid, Grüne Eiche 45, 52076 Aachen

7. u. 8. März 2014, Linz

Auf dem Weg zu unverkrampften, vertrauensvollen Beziehungen mit unseren Kindern

Seminar: „Pädagogik vom Kinde aus“ - was heißt das heute?

Veranstalter: Ita Wegman Therapeutengemeinschaft Linz

Veranstaltungsort: Waldorfschule Linz

 

 

 

 

 

 

07./ 08.02.2014 in Erlangen

Abendvortrag 20 Uhr: Pädagogische Sinneslehre

Die Basalsinne und ihre Bedeutung für Entwicklung sozialer Fähigkeiten

 

Unsere Daseinssicherheit hängt stark davon ab, ob wir gut im Gleichgewicht sind, ob wir ein sicheres Gespür für den eigenen Körper und seine Proportionen haben und ob die Bewegungs-Feinabstimmung gelingt. Wie wichtig das alles ist, bemerkt man erst am Mangel. Unsicherheiten im basalen Sinnesfeld (sich nicht mehr richtig spüren, die eigenen körperlichen Proportionen oder Bewegungsabläufe nicht mehr richtig einschätzen können, aus dem Gleichgewicht geraten) lösen augenblicklich Angst aus. Das ist pädagogisch überaus bedeutsames Thema. Wir wollen die aus Unsicherheiten im basalen Sinnesfeld resultierenden spezifischen Angstformen betrachten und von dort aus den sozial-kommunikativen Aspekt der basalen Sinnesreifung beleuchten. Der Vortrag mündet in praktische Anregungen für Eltern, Erzieher und Lehrer.

 

07.02. interne ErzieherInnen-Fortbildung: Entwicklungspsychologische Gesichtspunkte zur Sinneslehre

Der Zusammenhang zwischen Basalsinnen und höheren Sinnen. Pädagogische Grundhaltungen als „indirekte Sinnespflege“.

 

08.02 Eltern-Fortbildung: Bindungssicherheit und Autonomie-Entwicklung

Kinder brauchen Freiheit und Geborgenheit. Zu Geborgenheit gehört auch Führung, gehören auch Grenzen. Da scheint manchmal ein Widerspruch zur Freiheit aufzutreten. Aber bei Licht betrachtet, existiert dieser Widerspruch nicht.  

Veranstalter: Erlangen, Waldorfkindergarten

2013

8. - 10 Nov. 2013 in Linz

Vortrag und Seminar

Wer bin ich? Wie werde ich wahrgenommen? Was vermag ich? Wohin will ich?

Vier Aspekte der Identitätskrise des Jugendalters

Stichworte zum Inhalt:

Die Entwicklungsbedürfnisse junger Menschen zwischen dem 10., 11. und  16., 17. Lebensjahr. Zur Signatur der Pubertätskrise in den heutigen Zeitverhältnissen. Wenn junge Menschen verloren zu gehen drohen. Grundformen der Angst im Jugendalter. Eros und Sexus. Erfahrungen aus der Jugendberatung. Therapie mit verunsicherten Jugendlichen.

Perspektiven einer zeitgemäßen Jugendpädagogik.

5. Nov. 2013 Radolfzell

Ich trau Dir

Kinder mit Vertrauen
und Autorität
ins Leben führen

anschl. Podiumsgespräch mit
Pädagogen aus der Region

Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf Stockach

25. Oktober 2013 in Stuttgart

"Das Rätsel der kindlichen Individualität"  

Vortrag - Veranstalter: "Ipsum"

 

26. Oktober 2013 in Stuttgart

"Schwierige Kinder gibt es nicht"

Seminare im "Ipsum"

am 27. Sep. 2013 in Breitnau - Hofgut Rössle

Kinder, die aus dem Rahmen fallen

… weil der Rahmen, dessen, was als normal und gesund gilt, immer enger gezogen wird

Plädoyer für einen anderen Blick auf so genannte Problemkinder / Kritik gängiger psychodiagnostischer Zuschreibungen / Nicht die Kinder sind verrückt, sondern unsere Erwartungen an sie / Was zum Thema „Inklusion“ gesagt werden muss, damit der Schuss nicht nach hinten losgeht. / „Pädagogik vom Kinde aus“ – Anmerkungen zur Aktualisierung eines Ideals.

Timeout e.V.

Hofgut Rössle – Jugendhilfe

Nessellachenweg 14

D - 79874 Breitnau

Tel. 0049 7652 919275

Fax 0049 7652 919464

eMail: schwizler@timeout.eu

www.timeout.eu

20/21 Sept. 2013 in Münster

Vortrag und Seminar

Nicht was wir von den Kindern erwarten, ist wichtig, sondern mit welchen Erwartungen - und Impulsen – sie zur Welt kommen …

(… und ob wir uns Gespür dafür aneignen können.)

Der inflationäre Begriff „Individualität des Kindes“ ist oft nur eine leere Abstraktion, und „individuelle Förderung“ meint nicht selten das genaue Gegenteil: „Ganz individuell“ soll dann jede noch so geringfügige Abweichung von der Norm registriert werden, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Konkret wird die Sache, wenn wir unseren Blick schulen für das ganz und gar Eigene, Unverwechselbare des Kindes und daran ein „Karma-Fühlen“ (Rudolf Steiner) entwickeln.

Donnerstag 19. September 2013 in Hannover

Bindungssicherheit und Entbindungssicherheit

Das kleine Kind im Spannungsfeld zwischen Autonomiestreben und dem Bedürfnis nach Geborgenheit

Hebt man die zentrale Bedeutung der primären Bezugspersonen für kleine Kinder hervor, wird oft ein altes afrikanisches Sprichwort zitiert: das ganze Dorf erziehe ein Kind. Schönes Bild, kein Frage, aber die Zeiten haben sich doch mächtig geändert. Ganz so einfach ist das heute nicht mehr. Man muss aber auch aufpassen, dass man die Rolle der Mutter und des Vaters nicht mythisch überhöht. Wie bei so vielen Dingen kommt es auch hier auf das einzelne Kind an, und „Normierung ist die Todsünde der Pädagogik“ (Remo Largo) Wir wollen also einer differenzierten, ideologiefreien Blick auf diese Frage werfen.

Veranstalter: Waldorfschule Hannover

 

 

 

 

 

17. Sep. 2013 in Rheine (NRW)

Was Kinder aggressiv macht, warum immer eine Frustration oder eine Angst dahinter steckt und wie man ihnen helfen kann.

Jedes Kind sehnt sich nach Liebe und Anerkennung. Sozial destruktives Verhalten ist auch selbstverletzendes Verhalten. Die Gründe sind oft etwas komplizierter, als man glaubt. Nicht immer liegt es am „schlechten Elternhaus“.

16. - 17. Juli 2013 in Dornach

Vortrag und Seminar

Heilende Pädagogik
in einer spannungsgeladenen Zeit

In einer sich wandelnden Zeit werden Menschen, die mit den heutigen Kindern zu tun haben, mit einem polaren Spannungsfeld konfrontiert, das sie vermehrt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit führt. Die Aufgabe einer heilenden Pädagogik ist es die in beiden Polen innewohnende schöpferische Kraft zur Wirksamkeit zu bringen. Diese Kraft wirkt heilend inmitten der schwierigen Umstände unserer Zeit.

Ort: AfaP, Ruchti-Weg 5, CH-4143 Dornach
Seminarprogramm:
Dienstag, 16.07.2013
18:30 — 20:00 Uhr Vortrag zum Thema
Mittwoch, 17.07.2013
08:30 — 10:00 Uhr Workshop I
10:30 - 12:00 Uhr Workshop II

info@paedagogik-akademie.ch

www.paedagogik-akademie.ch

05. Juni 2013 Waldorfkindergarten Gauting/ München

Kinder im Stress

Fachleute schlagen Alarm, aber der Kindheitsraub geht weiter

Was in Elternhaus, Kindergarten und Schule beachtet werden muss, damit Kindern das Urvertrauen nicht zerschlagen wird und ihre ursprüngliche Lernfreude erhalten bleibt.

2. Mai 2013 in der Waldorfschule Bonn

Sozial destruktives Verhalten im Kindesalter

Aus der Sicht eines Kindertherapeuten

Grundsätzliche pädagogisch-menschenkundliche Gesichtspunkte / Leitlinien zur Schärfung des Urteilsvermögens (mögliche Hintergründe im Einzelfall) / Prävention / Pädagogische Richtlinien

26. - 28. April 2013 in Trier

Vortrag und Seminar

Thema noch unbekannt

19. - 21. April 2013 in Trondheim, Norwegen

Nationale Tagung der Kindergärten in Norwegen

Oberthema der Tagung: "Magische Menschenbegegnungen"

 

1. Vortrag: Akzeptanz, Bescheidenheit, Unvoreingenommenheit, Dankbarkeit

(Vier pädagogische Kardinaltugenden, an denen das intuitive Vermögen wachsen kann.

 

2. Vortrag: Was heißt hier normal? Normal ist die Verschiedenheit!

(Das Gold im Kinde aufspüren, statt auf seine Defizite zu starren)

6. - 7. April 2013, Schloss Freudenberg in Wiesbaden

Vortrag und Gespräch

Veranstalter: Omnibus für direkte Demokratie

22. März in Stuttgart

"Das Rätsel der kindlichen Individualität"

 

23. März auch in Stuttgart

"Schwierige Kinder gibt es nicht"

Seminare im "Ipsum"

16. März in Nürnberg

Seminararbeit

Thema unbekannt

15. März 2013 in Ansbach

Thema des Vortrages noch unbekannt.

8. - 9. März 2013 in Mönchengladbach

Vortrag und Seminar

Thema noch unbekannt

2. - 3. März in Lübeck

Studienkreistreffen mit öffentlichem Vortrag:

"Individuelle Förderung
des Kindes" –
wie meinen wir das eigentlich?

21. Februar 2013 in Bergisch Gladbach

Ein Schlagwort macht die Runde: Inklusion

-Wie werden wir Kindern gerecht, die etwas anderes brauchen als unsere liebgewonnene „normale“ Waldorfpädagogik?

13. Feb. 2013 in Heidenheim

Tagträumer, Angsthasen, Unruhegeister und Trotzbrocken

Gesunde Formen kindlicher „Dissidenz“ … und worauf wir achten müssen, dass nichts Ungesundes daraus wird.

Theoretisch (oder wenn sie uns als literarische Gestalten begegnen) haben wir natürlich nichts gegen Kinder, die aus dem Rahmen fallen. Im Prinzip finden wir das Ideal des stromlinienförmig angepassten Menschen eher suspekt. Aber wenn’s zur Sache geht, hätten wir die Kleinen doch lieber „ganz normal“, denn es ist ja wirklich nicht immer leicht, all den verschiedenen Seelenverfassungen und Bedürfnissen gerecht zu werden. Der Vortrag soll zum besseren Verständnis von Kindern beitragen, die ihre Eltern und Lehrer vor Rätsel stellen. Er ist zugleich ein Aufruf, mit der „Inklusion“ zunächst einmal bei uns selbst zu beginnen.

25. - 26. Jan. 2013 in Mannheim

Seminar und öffentlicher Vortrag

Thema noch unbekannt

 

18. Jan. 2013 in Frankfurt

Die Bedeutung des Rhythmischen und der ritualisierten Zeitgestaltung

für das Kleinkindalter mit besonderem Hinblick auf den Atem

(sowie einige Fußnoten zur pädagogischen Sinneslehre)

 

Referat mit anschließender Aussprache

 

 

2012

21. Nov. 2012 in Müllheim Ruhr

Die Zukunft des Kindes ist unantastbar

Über den grundlegenden Unterschied zwischen freiheitlicher und manipulativer Pädagogik. Eine erziehungsphilosophische Betrachtung mit praktischen Konsequenzen.

Freiheitliche Pädagogik unterscheidet sich von manipulativer Pädagogik vor allem dadurch, dass jene vermeiden will, die Kinder gegen ihren Willen zu „prägen“. Nach Möglichkeit soll also nichts unternommen werden, was festlegend (determinierend) auf die Zukunft des Kindes vorgreift. Das ist natürlich ein Ideal, dem wir uns nur annähern können. Natürlich gibt es prägende Kindheitserlebnisse. Aber immer stellt sich die Frage, ob das, was ein Kind mitnimmt an eindrücklichen, nachhaltigen Erfahrungen, ihm aufgezwungen wurde – oder ob es sich für diese Erfahrungen ohne Nötigung geöffnet hat, weil ein entsprechendes Bedürfnis in ihm lebte. Der Irrglaube, man könne (und dürfe) pädagogisch in die Zukunft der Kinder hineinregieren, richtet seit Jahrhunderten unermesslichen Schaden an. Janusz Korczak sah das Problem sehr deutlich und formulierte deshalb ein „Recht des Kindes auf den heutigen Tag“. (Magna Charta der Kinderrechte, §2). Damit wollte er sagen: Schenkt den Kindern Zeit, Aufmerksamkeit, Liebe und eure Lebenserfahrung – heute! Ohne strategische Überlegungen, was in der Zukunft daraus werden könnte! Denn das liegt ohnehin nicht in eurer Hand! – Aus den spirituellen Hintergründen der Waldorfpädagogik wird überhaupt erst richtig verständlich, warum die Forderung nach einer nicht-determinierenden Pädagogik so eminent wichtig ist … für unsere ganze Kultur.

Waldorfschule Müllheim

15. Nov. 2012 in Eickel, Gelsenkirchen

Herausfordernde Kinder besser verstehen

Unruhige, aber auch ängstliche und traurige Kinder fordern uns heraus. Wie halten wir das aus? Wie können wir Ihnen begegnen? Henning Köhler gibt keine Gebrauchsanweisungen, zeigt aber Hintergründe für ein tieferes Verstehen, was uns zu einer anderen Haltung den Kindern gegenüber verhelfen kann.

http://www.treffpunkt-eickel.de/

 

21. Sep. 2012 in Balingen

Trotzkopf, Zappelhans, Angsthase und Tagträumer

Von Kindern, die uns mit besonderem Nachdruck auffordern, selbst wieder Kind zu werden. Und nichts anderes ist das Geheimnis des wahren Pädagogen …

Kinder bringen die Verhältnisse zum Tanzen. Tanzen wir mit! Kinder wollen spielen, spielen, spielen. Spielen wir mit! Kinder stehen staunend vor all dem Neuen, Unbekannten, das die Welt zu bieten hat. Staunen wir mit! Kindern wollen in den Tag hinein träumen. Träumen wir mit! Kinder wollen ausgerechnet immer dort Purzelbäume schlagen, wo ›man‹ sich hübsch gesittet benimmt. Schlagen wir wenigstens innerlich mal wieder den einen oder anderen Purzelbaum am unpassenden Ort! Kinder fürchten sich vor vielem, was uns ganz und gar nicht Furchterregend erscheint. Versetzen wir uns wieder hinein in die Zeit, in der auch für uns der Gang in den Keller ein grusliges Abenteuer war! Kinder weinen Wasserfälle, wenn sie bekümmert sind. Wann haben wir zuletzt unseren Tränen freien Lauf gelassen? – Man muss etwas verstehen von den Träumen der Kinder, von ihren Ängsten und Kümmernissen, ihrem Ungestüm, ihrem Freiheitsdrang. Sonst kann man ihnen kein kundiger Führer sein.

Festvortrag zum 25. Jubiläum des Waldorfkindergartens Balingen.

17. bis 19. Juli 2012 in Verona

Fünf Vorträge im Rahmen einer Ausbildung für Heilpädagogik

der Medizinisch-Pädagogischen Studien- und Forschungsgruppe Venedig

28. - 30 Juni 2012 in Slowenien

"Normal ist die Unterschiedlichkeit"

Kongress

22. Juni in Karlsruhe

"Zukunft der Bildung"

 Seminar

17. - 20. April 2012

08. - 09. Mai 2012 in Burgdorf

"Kinder suchen Wirklichkeit"

Vortrag im Rahmen der Lehrertagung

"Alles zu seiner Zeit" - Referat

28. April 2012 in Heidelberg

Seminar: "Angst und Aggression im Kindes- und Jugendalter"

Hardenberg Institut

23. - 25. März in Verona

Seminar mit dem Titel "Das biographische Urphänomen"

Öffentlicher Vortrag: "Das Geheimnis des menschlichen Lebenslaufes"

 

15. März in Bonn

Die Philosophie der Freiheit und Grundfragen der Pädagogik.

Wie schaffen wir den Spagat zwischen konventionellen Erwartungsnormen     und einer Pädagogik, die sich an den seelisch geistigen Grundbedürfnissen der Kinder orientiert?

06. März 2012 in Krefeld

Die geistig-seelischen Grundbedürfnisse des heranwachsenden Menschen

Was Kinder brauchen, „damit ihr Geist in voller Freiheit in das Leben eintreten kann“ (R. Steiner)

„Ich denke, also bin ich“, proklamierte Descartes als Kernsatz der Selbstvergewisserung. Bei Kindern freilich sind, lange bevor das cartesianische Cogito in Betracht kommt, eine Reihe ganz anderer grundlegender Erfahrungen des „Ich bin“ entscheidend. „Ich werde gehalten, also bin ich“, würde z.B. ein ganz kleines Kind sagen. Oder: „Ich weiß mich geborgen in etwas Höherem, also bin ich.“ Im Mittelpunkt des Vortrags stehen sieben Thesen zur Entwicklung von Selbstvertrauen, Daseinssicherheit und Sozialkompetenz im Kindes und Jugendalter.

 

24. Feb. 2012 in Bern/ Ittingen

„Und wie, wenn alles nur ein Traum wäre?“

Über die seelische Dramatik der Vor- und Frühpubertät

Zwischen dem 9./10. und 13./14. Lebensjahr nehmen die Kinder schrittweise Abschied von „den Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat“ und treten in einen grundlegend anderen Modus des „Zur-Welt-Seins“ (Maurice Merleau-Ponty) ein. Man kann den Prozess als einen Weg der inneren Prüfungen beschreiben. Vieles wird vor den Mitmenschen verborgen. Es ist aber gut, wenn man um die innere Dramatik dieser Jahre weiß. Dann wird man vieles besser verstehen und weniger verunsichert sein durch die seltsamen Veränderungen im Verhalten der Kinder.

11. - 12. Feb. in Dornach

HEILENDE PÄDAGOGIK – IN EINER UNHEILVOLLEN ZEIT

In der inneren Verbindung der Waldorfpädagogik und der anthroposophischen Heilpädagogik liegt ein noch ungehobener Schatz, eine heilende Pädagogik.  Diese heilende Pädagogik baut auf spezifischen Übungselementen auf, die sich aus der Begegnung mit den heutigen Kindern und Jugendlichen entwickeln lassen. Die heilende Pädagogik kann dann als konkret wirksame Kraft im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen wirksam werden. Diese Kraft wirkt heilend inmitten der schwierigen Umstände unserer Zeit, die uns alle herausfordern – herausfordern zu einer neuen Pädagogik und neuen pädagogischen Einrichtungen und Schulentwicklungen.

 

09. Feb. 2012 in Kirchheim u. Teck

Kindliche Störenfriede?

Vielleicht hat es der Friede, den sie stören, nicht verdient, ungestört zu bleiben …

 

Die Annahme, es sei für die Entwicklung der Kinder am günstigsten, wenn sie sich bruchlos in bestehende Formen einfügen, ist zutiefst unpädagogisch. Gerade im beständigen Konflikt zwischen dem seinem Wesen nach jeder Domestizierung sich widersetzenden kindlichen Spieltrieb und den ihn begrenzenden Strukturen liegt die erziehungskünstlerische Herausforderung. Nur bewegliche, wandelbare Strukturen, die nie zum Selbstzweck werden, sind kindgemäß. Das gilt auch für die Schule. Der Vortrag liefert keine Rezepte – darum eben geht es nicht –, sondern pädagogisch-menschenkundliche Gesichtspunkte, die Anlass geben können, tradierte Formen zu überdenken.

Einige Titel im Jahr 2011:

Februar im Rudolf Steiner Haus Frankfurt

Brauchen Jungen eine andere Erziehung als Mädchen?

Koedukation ist eine historische Errungenschaft, hinter die es kein Zurück mehr gibt. Das gilt auch ganz allgemein für die Abkehr von überkommenen Geschlechtsrollen-Klischees in der Erziehung. Rudolf Steiner, Begründer der Waldorfpädagogik, war diesbezüglich seiner Zeit weit voraus. Er betonte den übergeschlechtlichen individuellen Wesenskern des Kindes. Auf der geistigen Ebene treten Geschlechtsunterschiede in den Hintergrund, als spirituelles Wesen ist der Mensch sozusagen androgyn, und dem muss gerade auch in der Pädagogik Rechnung getragen werden. Dennoch sind Mädchen und Jungen verschieden. Es gibt nicht nur in der körperlichen, sondern auch in der sozial-emotionalen Entwicklung geschlechtsspezifische Merkmale, die allerdings nicht starr aufzufassen sind. Wie können diese Unterschiede angemessen berücksichtigt werden, ohne das Prinzip der Koedukation in Frage zu stellen? Was brauchen insbesondere Knaben, um ihre Männlichkeit so auszubilden, dass nicht der "Machismo"- die übersteigerte, zur Gewalt tendierende maskuline Attitüde - durchschlägt?

Veranstalter:  Amselhof Kulturverein e.V.

Erftstadt

Die Jugendjahre

(Ich-Erwachen im Gewahrwerden der Endlichkeit)

 

Kleine Kinder leben noch in einem Unendlichkeitsgefühl. Etwas auf den nächsten oder auf den St.Nimmerleinstag zu verschieben, macht für sie kaum einen Unterschied. „Später“ heißt „irgendwann in weiter Ferne … oder auch nicht.“ Das vergessen wir Erwachsenen oft.

   Erst nach und nach setzt ein Gefühl für „Zeiträume“ ein. Im Kindergartenalter ist aber alles, was über eine Woche hinausgeht, immer noch nicht recht fassbar, und in der frühen Schulzeit fühlt sich „ein Jahr“ so lang an wie für uns Erwachsene 10 oder 20 Jahre. Dass ihr ganzes Leben befristet ist, fassen die Kinder noch nicht wirklich. (Wenngleich sie wissen, dass jemanden ein tödliches Unglück treffen kann.) Erstmals wird die Endlichkeit des Daseins um das 9., 10. Lebensjahr bewusst, undeutlich noch, aber doch eindeutig … eindeutig genug, dass es wie ein Schock wirken kann. Dann, in der Vor- und Frühpubertät bis weit in die Jugendjahre hinein, spielt das Gewahrwerden der Endlichkeit/Vergänglichkeit eine viel größere Rolle, als man gemeinhin annimmt. Mehr oder weniger bewusst ringen die Jugendlichen um eine innere Haltung dazu, dass alles irgendwann zuende geht, selbst die größte Liebe; dass alles irgendwann ein Ende hat, jedes Menschenleben, jedes Glück und jedes Leid, jede Kultur,  selbst die größte Liebe … und vielleicht sogar die Welt? Wie könnte das Thema auf sinnvolle Weise im Unterricht aufgegriffen werden? Sollte man direkt darauf zugehen oder indirekte Hilfen anbieten, ein positives Verhältnis dazu zu finden? Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang das Ich als „unsterblicher Wesenskern“?

H.K.

 

In Innsbruck

Golden Grundregeln der basalen Sinnespflege im Kleinkindalter

... und die Bedeutung der Mühe für das Jugendalter

Vor allem in den städtischen und stadtnahen Lebensverhältnissen wachsen Kinder heute ganz anders auf als noch vor wenigen Jahrzehnten. Was ihnen fehlt, sind freie Spiel- und Bewegungsräume, Möglichkeiten, jenseits von Leistungserwartungen ihre Gestaltungsfreude auszuleben, aber auch Orte der Stille, wo sie ihren Träumen nachhängen können – unbehelligt vom Diktat der Uhr, von der Magie visueller Medien und von unetwegt auf sie einredenden Erwachsenen. – Dies alles hat mit dem von Neil Postman schon in den 80er Jahren prognostizierten „Verschwinden der Kindheit“ zu tun und führt u.a. zu Reifungsverzögerungen im basalen Sinnesfeld. Davon sind heute nicht nur einige, sondern die meisten Kinder betroffen. Sie spüren sich selbst nicht richtig. Das ist die immer noch viel zu oft verschwiegene Kehrseite der beim ersten Hinhören so toll klingenden Nachricht, in den westlichen Industrieländern würden die Kinder „immer intelligenter“. Sie werden auch immer anfälliger für Ängste, Depressionen, Schwächezustände und psychosomatische Beschwerden aller Art. Der allgemeine Förderwahn hat seinen Preis. Die Unsicherheit im basalen Sinnesfeld wirkt sich auch auf das Jugendalter aus, verleiht der so genannten Pubertätskrise eine anderes Gesicht und wirft Fragen hinsichtlich einer zeitgemäßen Jugendpädagogik auf.

 

 

 

Die geistig-seelischen Grundorientierungen des heranwachsenden Menschen

(Seelenkundliche Grundlagen der Erlebnispädagogik)

Kurze Inhaltsangabe: Manchmal wird gegen Erlebnispädagogik eingewendet, es sei zu viel des philanthropischen Eifers, die Kinder ständig mit Spiel und Abenteuer locken zu wollen. Man unterstütze damit nur eine falsche Anspruchshaltung. Es könne ja wohl nicht sein, dass den Kindern immerfort mordsmäßige Events geboten werden müssen, um sie bei der Stange zu halten. Lernen sei nun einmal mit Mühsal verbunden und habe nicht zuletzt den Sinn, die Schüler aus der Zeit des unbeschwerten Spiels herauszuführen und auf den Ernst des Lebens vorzubereiten, etwa auf einen Berufsalltag, der sie zwingt, acht Stunden täglich diszipliniert und konzentriert bei einer Sache zu bleiben.

Abgesehen davon, dass das Hauptproblem der heutigen Kinder, wie alle einschlägigen Studien zeigen, keineswegs in übertriebener Verhätschelung liegt, sondern, ganz im Gegenteil, darin, dass sie vor lauter Vorbereitung auf den Ernst des Lebens (womit man ja jetzt schon im Kindergarten beginnt) reihenweise schlapp machen, lässt sich das Anliegen der Erlebnispädagogik vor dem Hintergrund einer spirituellen Entwicklungspsychologie und mit Blick auf die Zeitlage schlüssig begründen. Natürlich ist nichts damit gewonnen, wenn Events zum Selbstzweck werden. Man tut immer so, als ob sich das kindliche Spiel (und der homo ludens überhaupt) in purem Lustgewinn erschöpfe. Schiller lesen! Im hingegebenen Spiel waltet tiefster Ernst – ohne Freude auszuschließen.

Die entscheidende Frage ist, was getan werden kann, um das angeborene Weltinteresse der Kinder – Grundbedingung für gesundes Lernen – zu erhalten, statt es ihnen systematisch auszutreiben. Daraus ergeben sich ganz logisch Gesichtspunkte, die auf den Wert der Erlebnispädagogik verweisen.

Henning Köhler

Über den therapeutischen Auftrag der Pädagogik / Was Kinder in unserer Zeit brauchen und was die Zeit bräuchte. 

Therapie heißt wörtlich übersetzt: helfende, pflegende Begleitung. Insofern versteht es sich fast von selbst, dass der pädagogische Auftrag auch ein therapeutischer ist.

Wir sind aufgerufen, die Kinder zu schützen „vor den Kränkungen der Zeit“, wie es Jean Paul ausdrückte – nicht jedoch, ihnen mit List und Tücke beizubringen, dass sie diese Kränkungen widerstandslos über sich ergehen lassen. Verwahren wir uns gegen die Suggestionen der neuen Dressurpädagogik! Immer mehr Kinder sind erschöpft, überfordert bzw., wenn ich mir das Wortspiel erlauben darf, überfördert, leiden unter Angstzuständen, depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen u.v.m. Nichts scheint heute so wichtig zu sein als das reibungslose Funktionieren, selbst wenn die Gesundheit und das Lebensglück darunter leiden. Wir sollten uns stattdessen fragen, was Kinder brauchen, damit sie richtig atmen können in dieser atemlosen Zeit. Dann finden sie schon ihren Weg. Gegebenenfalls auch ohne glänzenden Schulabschluss. Nicht auf Leistung und Erfolg kommt es in erster Linie an, sondern auf Liebe und Freiheit.

 

Kinder suchen Wirklichkeit

Die Wirklichkeitsebenen (Substanz, Schönheit, Offenheit, Wahrheit) und ihre Bedeutung in der kindlichen Entwicklung

 

Kinder suchen Wirklichkeit / Die Wirklichkeitsebenen (Substanz, Schönheit, Offenheit, Wahrheit) und ihre Bedeutung in der kindlichen Entwicklung.

 

Wirklichkeit ist, was uns als Menschen das zweifelsfreie Gefühl gibt, da zu sein. Daseinssicherheit entsteht durch Daseinsvergewisserung.

   Daseinsvergewisserung bedeutet, vertraut zu werden mit Wirklichkeiten, also mit real Wirkendem und Verwirklichtem.

   Nicht nur das Materielle ist wirklich.

   Das Kind will ausgiebig Bekanntschaft machen mit der Wirklichkeitsebene, die Rudolf Steiner – im Zusammenhang mit der Tastsinnentwicklung – einmal „Weltensubstanzialität“ nannte.

   Eine andere Wirklichkeitsebene ist die Welt des Schönen. Ästhetischer Weltgenuss und das Erlebnis, mit den eigenen Händen, aus eigenem Vermögen Schönes schaffen zu können, sind von großer Bedeutung für die Daseinsvergewisserung.

   Wirklichkeit hat aber auch etwas zu tun mit (Selbst-)Wirksamkeit. Das Kind schöpft Daseinssicherheit aus der Erfahrung, dass die Welt ein offener Raum ist, in dem es sich frei bewegen kann; ein offener Erkundungs- und Gestaltungsraum – grenzenlos in dem Sinne, dass immer die Ferne lockt.

   Auch auf der geistigen Ebene spielt die lockende Ferne eine große Rolle. Hier ist Wirklichkeit das, was wir eigentlich immer nur suchen: Wahrheit. Damit sind nicht so sehr ›Fakten‹ gemeint; mit Fakten ist man ja schnell fertig. Aber das Erkenntnisstreben geht (hoffentlich) weiter. Fakten sind Chiffren. Wofür? Was verbirgt sich in ihnen? Wahrheitssuche richtet sich auf das noch nicht Er- bzw. Beschlossene, nur umrisshaft Erkennbare, was näher zu beleuchten, tiefer zu ergründen sich lohnt. Der Wahrheitssucher ist mehr ein notorisch Fragender als ein Antworten (Fakten) Archivierender. Und seltsamerweise gibt uns die Gnade, immer wieder geistiges Neuland betreten – Fragende sein – zu dürfen, ein Gefühl von Daseinsgewissheit. Die Wirlichkeit des Geistigen ist, dass es Fragen in uns entzündet. Deshalb fragen kleine Kinder so viel. Eigentlich geht es ihnen dabei gar nicht so sehr um Antworten, sondern darum, mit uns ihre Fragen zu teilen; Das ist eine Wirklichkeitserfahrung. Sie hat mit Freiheit zu tun. Ich frage, ich staune, ich suche, also bin ich. Eine urkindliche Art, sich des eigenen Daseins (und des Daseins der Welt) zu vergewissern.

   Wie können wir in Zeiten des „Wirklichkeitsverlustes“ dazu beitragen, dass Kinder auf den verschiedenen Wirklichkeitsebenen gut orientiert sind und so ein gesundes Selbstgefühl, Ichgefühl entwickeln?

In Innsbruck

 

Dressurpädagogik? Nein danke!

Erziehungsratgeber-Bücher, in denen eine antiquierte, längst als verhängnisvoll falsch entlarvte Erziehungsauffassung der lückenlosen Konditionierung und Reglementierung vertreten wird, erzielen Spitzenauflagen. Doch so werden wir der pädagogischen Misere gewiss nicht Herr. Die Sehnsucht nach den "guten alten Zeiten", die es bei Licht betrachtet nie gab, ist eine schlechte Ratgeberin. Wir wollen uns statt dessen über Grundzüge einer Pädagogik der Zukunft verständigen.

 

in der NEUEN SCHULE ZUG

 

Thema: "Eine Schule für Kinder!"

 

Die Kinder von heute sind anders. Und die Schule?

Ungeklärt scheint die Frage, ob sich die Kinder der Schule anzupassen haben oder eben umgekehrt. Natürlich wäre das Zweite anzustreben.

Nur: Wie sähe dann eine kindgerechte Schule aus?

Worauf müssten wir ganz besonders achten?

 

 

 

 

 

 

Freie Waldorfschule Ravensburg

 

Erziehung in der Spaßkultur

Erziehen wir unsere Kinder zur Selbstbestimmung?

 

 

Andere Faktoren als Familie und tragende Traditionen haben sich in die Erziehung gedrängt, keineswegs immer von

kindgerechten Ideen und Interessen geleitet.

Erziehung soll Orientierung und Halt geben - gibt sie das noch in Zeiten, in denen Desorientierung und haltlos machende Kräfte auf Kinder und Jugendliche einströmen?

Henning Köhler spricht von seiner Arbeit mit den Betroffenen und zeigt aus den aus Erfahrung gewonnenen Erkenntnissen heraus Möglichkeiten, problemlösend zu wirken.

Er möchte uns anregen, Erziehung und Selbsterziehung zu einer bewusst verantworteten Tätigkeit werden zu lassen.

 

 

 

 

Vortrag in Wangen

 

"Wer nur noch funktioniert, ist schon fast tot ..."

Anselm Grün

 

Eine Verteidigungsrede für "ungezogene" Kinder

mit besonderem Hinblick auf die Kontroverse um das so genannte ADHS

 

Kinder brauchen Grenzen, gewiss. Aber ist Disziplinierung wirklich der pädagogischen Weisheit letzter Schluss? Immer mehr Kinder seien kleine Tyrannen, heißt es. Doch wer tyrannisiert hier wen? Ist die "Krankheit" ADHS nicht eher ein kultursoziologisches Phänomen? Müssen die betroffenen Kinder mit Psychostimulanzien behandelt werden? Gibt es Alternativen?

 

 

 

 

 

in Meran:

"Schulen helfen nicht!"

(Ivan Illich) ...

oder vielleicht doch?

 

Anregungen für eine zeitgemäße Jugendpädagogik

 

 

Pater Ivan Illich, der große Humanist und Streiter wider das Paradigma von der Erziehungsbedürftigkeit des Menschen (durch den Menschen) wollte nicht nur die Schulen abschaffen, sondern das gesamte akademische Spezialistentum, mithin den Bildungs- und Wissenschaftsbetrieb in seiner heutigen Form. Er forderte die "Laien" auf, sich nicht länger von "Experten" bevormunden zu lassen, auch und gerade im Hinblick auf das pädagogische Expertentum. Für ihn waren Schulen und Universitäten gefngnisähnliche Menschenkonditionierungslabore, in denen die Heranwachsenden um den Preis ihrer unverbildeten Lebensintelligenz mit nutzlosem Wissen vollgestopft und krank machenden Anpassungszwängen unterworfen werden, was u.a. dazu führt, dass ihre Hoffnung auf ein selbstbestimmtes, schöpferisches Leben früh erlischt. Heute gewinnen Illichs Thesen neue Aktualität. Es zeigt sich, dass seine Diagnosen, die damals weit übertrieben wirkten, wohl einem ungewöhnlichen "Gespär für das Künftige" entsprangen. Die Dinge entwickeln sich mit wachsender Beschleunigung so, als sei der Weltgeist brennend daran interessiert, seinem wackeren Diener Illich posthum volle Genugtuung zu verschaffen. Doch für das, was an unseren Schulen geschieht, ist eben nicht der "Weltgeist" verantwortlich. Konkrete Menschen (Politiker, Funktionäre, opportunistische Wissenschaftler und Meinungsführer) stellen die Weichen. Und konkrete Menschen fahren dienstbeflissen auf den vorgeschriebenen Geleisen. Dabei täte vor allem eines not: konstruktive Subversion; ziviler Ungehorsam an der pädagogischen Basis! Letzterer beginnt damit, dass wir uns nicht länger fragen, was die Jugendlichen lernen sollten, um in den gegebenen Verhältnissen zu funktionieren, sondern was (und wie) sie lernen wollen, um an dem Gelernten und der Art des Lernens individuell zu wachsen. Denn wir haben ihnen gegenüber nur eine einzige Aufgabe: Sorge zu tragen dafür, dass "ihr Geist in voller Freiheit in das Leben eintreten kann" (Rudolf Steiner). Nur die Jugendlichen selbst können uns Auskunft darüber geben, was zu tun ist, damit Illich in letzter Konsequenz doch nicht recht behält.

 

 

 

 

Wie wollen Kinder lernen

 

Seit dem „PISA-Schock“ debattiert die Nation heftig und anhaltend darüber, was die Kinder in welchem Alter gelernt haben sollten, um den Anforderungen gerecht zu werden, die heute, im Zeitalter der Wissens- und Informationsgesellschaft und unter dem Druck der Globalisierung, nun einmal gestellt werden müssten. Um international konkurrenzfähig zu bleiben, benötige unser Land eine breite Elite von (möglichst jungen) hochqualifizierten Fachkräften, vor allem im Bereich der Zukunftstechnologien. Es obliege den Schulen, dafür Vorsorge zu treffen. Ja sogar schon im Kindergarten müssten die Weichen entsprechend gestellt werden. Wir könnten es uns künftig nicht mehr leisten, „Humanressourcen“ brach liegen zu lassen. Die Zeit der „kuschelpädagogischen“ Sentimentalitäten sei unwiderruflich vorbei. Und so weiter. Man kennt ja diese Argumentationslinie inzwischen zur Genüge. Der Reformeifer, der seine Rechtfertigung aus ihr bezieht, ist beachtlich. Ist er auch sinnvoll? –  

     Nur noch in Diskursnischen abseits des großen medialen Getöses wird unbeirrt die Frage gestellt, was und (vor allem) wie Kinder lernen wollen – zunächst ganz abgesehen von den Ansprüchen des Staates und der Wirtschaft. Das pädagogische Ideal bleibt eine Schule, die unter dem Motto stünde: „Unser Lehrplan richtet sich nach den Fragen der Kinder – den ausgesprochenen wie auch den noch nicht aussprechbaren. Wir geben keine unerbetenen Antworten. Wir spüren ab, wofür sich die Kinder jeweils interessieren, wonach sie zu suchen beginnen, und begleiten sie auf ihrer Suche. Wir betrachten es als unsere vornehmste pädagogische Aufgabe, herauszufinden, nach welchen Bildern, nach welchen Anregungen und Erfahrungen die Kinderseele in welchem Alter verlangt, um genau dieses Verlangen zu befriedigen (wissend um die großen individuellen Unterschiede, die hierbei zu berücksichtigen sind).“

     Ein phänomenologisch-entwicklungspsychologischer Streifzug durch die kindliche Entwicklung soll Hinweise darauf geben, wie Kindergärten und Schulen ihre Schwerpunkte setzen müssten, wenn sie beschlössen, aus rein pädagogischen Gesichtspunkten zu arbeiten, also keinen fremden Herren mehr zu dienen, sondern allein den Kindern. Und das führt uns zu der spannenden Frage: Gesetzt den Fall, diese Art von Schule würde Schule machen … wäre dann Deutschland in Bälde ein „Bildungsentwicklungsland“, unfähig, das gnadenlose Tempo der Globalisierung mitzugehen?         

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"Über die Würde
des Kindes"
von Henning Köhler